Bürgermeister fordert Transparenz

"Es ist sinnvoll, Informationstermine zur Marktplatzgestaltung dann festzulegen, wenn es neue Informationen gibt." So begründet Neustadts Bürgermeister Wolfgang Haberberger sein Fernbleiben von der Veranstaltung im Burucker-Saal. Damit korrekte Informationen weitergegeben werden können, müssten nicht nur Termine mit der Verwaltung, mit Ämtern und Regierungsvertretern abgestimmt werden, es bedürfe auch der Aufarbeitung und Auswertung derselben.

Kritik äußert der Bürgermeister auch an der Struktur der Interessengemeinschaft. Er wünsche sich, dass der Vertreter in einer öffentlichen Versammlung gewählt und die Ziele, die die Interessengemeinschaft verfolgt, formuliert werden. "Mehrere Stadträte haben sich bei mir verärgert gemeldet, weil auf den Einladungen der Interessengemeinschaft keine Verantwortlichen genannt werden", berichtet der Bürgermeister.

Dass Kommunikation ohne Ansprechpartner schwierig sei, sehe man schon daran, dass dadurch den Stadträten auch die Möglichkeit genommen werde, sich für eine Nichtteilnahme persönlich zu entschuldigen. "Es gehört zu normalen demokratischen Regelungen, dass auch Interessengemeinschaften Verantwortliche für die Gemeinschaft wählen oder benennen", betont Haberberger. Eine Bürgerversammlung mit Informationen auch zur Marktplatzgestaltung ist für 27. März terminiert. (stg)
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