Bürgermeister haben Bedenken
Reaktion

Tirschenreuth. (bz) Bedenken, dass der geplante "Ostbayern-Ring" entlang vorhandener Infrastruktur, also der A 93 laufen könnte, brachten beim Tennet-Infomarkt die vom Neubau betroffenen Bürgermeister aus Falkenberg, Plößberg, Konnersreuth, Mitterteich, Wiesau und Pechbrunn vor.

Sie verwiesen auch darauf, dass politisch und gesetzgeberisch derzeit die Weichen so gestellt werden sollen, dass der neue Zielort Landshut wird und eine Erdverkabelung möglich sein soll. "Die Diskussion kann ja durchaus eine andere Dimension einnehmen, die Planung müsste dann aus meiner Sicht neu begonnen werden", sagte Roland Grillmeier. "Der Region können keine zwei Trassen zugemutet werden."

Im Blickpunkt

Neue Homepage kommt gut an

Tirschenreuth. (bz) Da sind die "Macher" zurecht stolz: Knapp eine Woche nach dem offiziellen Start der neuen Landkreis-Homepage, haben sich bereits über 3000 Besucher eingeklickt und 23 000 Seiten aufgerufen. Christian Walter von der Marketingagentur C3 freute sich bei der Vorstellung am Mittwoch im Kreistag vor allem über die Verweildauer der Nutzer von gut 7 Minuten.

Das meiste Interesse fand der Bürgerservice vor der Infothek. "Die Nutzerfreundlichkeit stand auch im Vordergrund bei der Gestaltung der neuen Seite", machte Stephanie Wenisch deutlich, die vor allem die ausgezeichnete Teamarbeit innerhalb des Landratsamtes lobte. Rund 70 Redakteure pflegen die Seite. Der Aufbau ist nicht an der Behördenstruktur orientiert, sondern an Themen und Zielgruppen.

Für diese Arbeit gab es auch ausreichend Würdigung von Landrat Wolfgang Lippert und den Kreisräten. "Der neue Auftritt war eine Notwendigkeit und unerlässliche Aufgabe", hieß es.

Kurz notiert

Eska mit sicheren Bussen unterwegs

Tirschenreuth. (bz) Auch wenn sich die Erlöse im Linienverkehr trotz Tariferhöhung verringert haben, der Landkreis ist mit dem Jahresergebnis 2014 der Eska sehr zufrieden. Der Jahresüberschuss betrug gut 34 000 Euro, nach fast 98 000 Euro das Jahr zuvor.

"Wichtig ist mir die Feststellung, dass die Eska hervorragend ausgestattet und mit sicheren Bussen unterwegs ist", schlug Landrat Wolfgang Lippert schon den Bogen zu den geplanten Investitionen im nächsten Jahr. Da soll ein fast 20 Jahre altes Gefährt mit rund 650 000 Kilometern auf den Achsen durch einen modernen Überland-Linienbus ersetzt werden.

Um bei fahrgastschwachen Schülerfahrten Kosten einzusparen, ist auch der Kauf eines Kleinbusses geplant. Alle weiteren Investitionen dienen als Ersatz für veraltete Maschinen und Einrichtungen sowie einem effizienteren ergonomischen Arbeiten. Die Ausgaben von rund 387 000 Euro sind durch Abschreibungen und Zuschüsse gedeckt.
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