Bürgermeister: Neue Planung "kommt ihm entgegen"

"Hans Girisch ist sicherlich einer der Hauptbetroffenen", gibt Bürgermeister Albert Nickl auf NT-Anfrage im Italien-Urlaub zu. "Ich verstehe, dass er nicht erfreut ist. Aber er sollte versuchen, nicht nur das Negative zu sehen: Vielleicht ist der Parkplatz ja auch von Vorteil für sein Anwesen."

Was Nickl damit ins Spiel bringt, ist eine rückwärtige Ausfahrt für das Girisch-Grundstück - über den Parkplatz. Eine solche existiert bisher nicht, und war auch bei der Flurbereinigung nicht zustande gekommen. "Wir werden seine Einwände berücksichtigen und auf alle Fälle auf ihn zugehen", sagt der Bürgermeister zudem in Sachen Lärmschutz zu - etwa durch einen Erdhügel, einen Zaun oder eine Bepflanzung.

Girisch werde als Anlieger im Zuge des Genehmigungsverfahrens zwar sowieso gehört - unabhängig davon habe er, Nickl, bereits versucht, ihn einzubinden. Schon zwei Mal habe er ihn besucht und das Vorhaben erläutert, beim dritten Mal - kurz vor dem Urlaub - habe er ihn nicht angetroffen. Deswegen kenne der Anlieger auch die neue Planung noch nicht, "die ihm entgegen kommt". Er werde ihn deshalb vor der Anliegerversammlung am 22. September erneut aufsuchen.

"Ich bin nicht auf diesen Standort fixiert", betont der Bürgermeister. Er sei "für jeden sinnvollen, akzeptablen und umsetzbaren Vorschlag offen": Wichtig sei, dass hinsichtlich des Parkplatz-Problems "eine Verbesserung eintritt". Deshalb müsse es sich um einen Standort handeln, "den die Autofahrer auch annehmen". Eine Lösung auf Höhe von Klostergasthof und Girisch-Anwesen "sehe ich als die realistischste an", erklärt Nickl. Egal welcher Platz: "Es wird nie 100-prozentige Zustimmung geben", ist er sich sicher. (rca)
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