Bürgermeister Roman Berr informiert bei über die neuesten Entwicklungen in der Gemeinde ...
Dorferneuerung schreitet zügig voran

Die Weiterentwicklung der Gemeinde Etzelwang interessiert die Leute, die Bürgerversammlung im Gasthaus Dorn war bestens besucht. Bürgermeister Roman Berr schilderte zunächst den Baufortschritt bei der Dorferneuerung in Etzelwang. Die Pflasterarbeiten am Dorfplatz und die Asphaltschicht für die Fahrbahn werden bis Mitte Dezember fertig.

Neuer Freibad-Parkplatz

Die Neugestaltung beim Parkplatz am Freibad mit dem Festplatz sowie die Kirchengasse stehen noch an. Durch viele Helfer gestaltet sich der Umbau des Gemeindestadels günstig. Die Gemeinde hat einen Förderbescheid für die einfache Dorferneuerung Kirchenreinbach erhalten. Der beachtliche Zuschuss hat zur Folge, dass die Gemeinde nur rund 50 000 Euro Eigenbeteiligung zahlen muss. Deshalb wird die Sanierung des Wahlraumes im Kirchenreinbacher Schlosses angefügt. Da der Wahlraum außerdem als Standesamt für Eheschließungen dient und somit eine repräsentative Funktion erfüllt, ist die Erneuerung wichtig. Auch im Lehental ist eine Dorferneuerung geplant, die parallel zur Neugestaltung der Kreisstraße ab 2017 erfolgt.

Die Gemeinde hat auf ihren Antrag auf Breitbandversorgung einen Förderbescheid erhalten. Inzwischen ist die Firma Amplus für die Einrichtung der Glasfaserverbindungen in Etzelwang, Kirchenreinbach und dem Lehental beauftragt worden. Baubeginn ist im Frühjahr. Im August wird "der Schalter umgelegt". Die Firma Amplus stellte der Gemeinde ein günstiges Angebot für eine Fortsetzung der Aktion in Aussicht und ermutigte sie, einen weiteren Förderantrag für die Ortsteile Schmidtstadt, Gerhardsberg, Albersdorf zu stellen.

Bürgermeister Berr informierte weiterhin, dass es für die Kinderkrippe und den Kindergarten doppelt so viele Anfragen gibt, als Kinder aufgenommen werden können. Im Zusammenwirken mit der Jagdgenossenschaft wurden Gemeindeverbindungswege befestigt. Auch die Gemeindestraßen müssen ausgebessert werden. Die Überprüfung des Kanalnetzes wird so aufgeteilt, dass jährlich ein Zehntel der Gesamtlänge untersucht wird. In diesem Zusammenhang wird auch für die Hausanschlüsse die Möglichkeit einer Untersuchung und gegebenenfalls einer Reparatur angeboten. Der Bürgermeister ging auf die Situation der Schulen und die Folgen der rückläufigen Schülerzahlen ein. "Das Etzelwanger Schulhaus dient inzwischen als Mehrgenerationenhaus. Die Jugend hat sich dort mit viel Eigenleistung einen Jugendraum eingerichtet." Die Grundschule in Neukirchen ist zurzeit nicht gefährdet. Das Gebäude ist aber inzwischen zu groß und kostet viel Geld. Durch Übertritt in andere Schulen leidet die Haupt- und Mittelschule Königstein-Neukirchen ebenfalls unter Schülerschwund.

Weniger Einwohner

Die Schulden belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro. Trotz Investitionen zahlte die Gemeinde Darlehen zurück und bildete Rücklagen. Die Einwohnerzahl ist durch die höhere Sterberate im Vergleich mit der Zahl der Geburten rückläufig. Berr freute sich über die Zunahme der Arbeitnehmer und das höhere Angebot an Arbeitsplätzen in der Gemeinde.
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