Bürgermeister Rudolf Götz spricht von tapferen Soldaten
Opferbereitschaft für Frieden

Den Gedenktag an die Opfer der gewaltsamen Auseinandersetzungen beging die Gemeinde am Kriegerdenkmal auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche. Die Krieger- und Reservistenkameradschaft, die Feuerwehren aus Kohlberg und Hannersgrün, der Sportverein und der VdK stellten Fahnenabordnungen, die KRK zusätzlich die Ehrenwache am Mahnmal.

Bürgermeister Rudolf Götz mahnte, wachsam zu sein. "Der Krieg ist zwar weiter weggerückt, aber die Welt ist nicht friedlicher geworden, wie wir bei den Auseinandersetzungen in der arabischen Welt erfahren".

Sein Gedenken richtete er zuerst an alle Soldaten, die im Einsatz für den Frieden gefallen sind oder verwundet wurden. Schwer sei es für die Gesellschaft, die seit langem im Frieden lebe, sich die Aufgabe und Opferbereitschaft der Soldaten klar zu machen.

Er bezog das Andenken an die Millionen Gefallener der beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts ein. Außerdem erinnerte Götz an die Opfer des Nazi-Regimes "Und so gedenken wir heute auch dieser toten Soldaten in Ehren und mit Dankbarkeit für ihre tapfere Opferbereitschaft. Wir beten, dass kein neuer Krieg, keine neue Katastrophe unser Land in Zukunft verheeren möge." Anschließend legten Gemeinde und Reservisten Kränze nieder. Den musikalischen Part übernahm der Posaunenchor. Die Pfarrer Martin Valeske und Adam Nieciecki trugen mit Gebeten zur Feier bei.
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