Bürgerversammlung Gemeinde Birgland mit nur wenigen "Problemen"
Schuh drückt eigentlich nirgends

Was geschah im Birgland seit dem vergangenen Jahr? Bürgermeisterin Brigitte Bachmann zog bei der Bürgerversammlung eine Bilanz der Investitionen und wagte einen Blick in die Zukunft. Die Leute drückten nur kleinere Probleme, die notiert wurden.

Verschiedene Investitionen

Im Hotel Gasthof "Anni" lauschte eine kleine Gruppe dem Bericht der Bürgermeisterin über die verschiedenen Investitionen des vergangenen Jahres. Bei den Feuerwehren standen Fahrzeug und Ausstattung an. Das Gewerbegebiet Schwend bekam neue Betriebe und der Bauhof ein Fahrzeug. Der größte Posten war Abschnitt I der Breitbandversorgung, wo in den drei Zonen das schnelle Internet sehr begrüßt wird.

Für die übrigen Orte wird die Planung für Abschnitt II nun in Angriff genommen. Der Erwerb des Raiffeisengebäudes in Schwend war Voraussetzung, durch Umbau und -gestaltung ein Gemeinde- und Rathaus zu bekommen. Die ersten Schritte durch Eigenleistung von Räten und Bauhof sind schon getan; ab Dezember kann die Bürgermeisterin ein Amtszimmer beziehen.

Ob feste Sprechzeiten sinnvoll sind, wird erprobt; Brigitte Bachmann will zunächst mit Terminvereinbarungen den Bürgern entgegenkommen. Für den weiteren Umbau werden Förderprogramme ins Auge gefasst.

Die Vorstellungen von Amts- und Bürgerräumen wurden mit dem Entwurfplan gezeigt. Die finanzielle Lage der Gemeinde streifte die Bürgermeisterin mit dem Hinweis auf 134 000 Euro Gewerbesteueraufkommen und der Pro-Kopf-Verschuldung von knapp 2200 Euro. Eine Folge hoher Investitionen in die Infrastruktur, erklärte Bachmann.

Busverkehr regeln

Im sozialen Bereich erläuterte die Bürgermeisterin die Situation der beiden Kindergärten. Die Grundschüler werden in Illschwang unterrichtet; die Mittelschüler fahren künftig nach Sulzbach-Rosenberg. Dorthin muss auch der Schulbusverkehr für die höheren Schulen neu geregelt werden.

Satzungen angepasst

Für Friedhöfe, Abwassergebühren und Aufwendungsersatz der Feuerwehren wurden die Satzungen angepasst. Ab Dezember gibt es eine neue Buslinie nach Neumarkt. Die Sanierung des Löschteichs in Lichtenegg liegt noch zur Entscheidung bei den Behörden. Anleinpflicht bei Hunden im freien Gelände ist immer ein strittiger Punkt, man sollte aber gegenseitig Rücksicht üben.

Die Bürger hatten wenig auf dem Herzen. Die Frage, ob die PV-Anlage auf dem erworbenen Gebäude im Preis enthalten ist, wurde bejaht. Ein Bürger beklagte die Entfernung von Ackersteinen auf die anschließenden Grünstreifen. Damit würden beim Mulchen die Geräte beschädigt. Hier sollte man auf die Landwirte einwirken, dies zu ändern. Das Anbringen von Verbotsschildern für Reiter an den öffentlichen Feld- und Flurstraßen ist nicht zulässig; dies bestätigte Bachmann und lässt sie entfernen.
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