Bürokratieabbau beim Mindestlohn

Bei einer abschließenden Diskussion begrüßte Leonhard Zintl die Entscheidung im Bundeskabinett zum Bürokratieabbau beim Mindestlohn, forderte aber Nachbesserungen. Der Mindestlohn werde entschlackt, die Aufzeichnungspflichten gelockert. Somit werde das Gesetz auch praxistauglicher. Man sei zu Korrekturen bereit und damit ein Stück weit in der Realität angekommen. Die Absenkung der Lohnuntergrenze bedeute für betroffene Unternehmen eine Erleichterung, pflichtete Klaus Hars bei. Zu begrüßen sei die Herausnahme von mitarbeitenden Familienangehörigen aus der Dokumentationspflicht.

Das ist vor allem für die Landwirtschaft ein wichtiges Signal, bemerkte MU-Mitglied Max Zintl. Notwendig sei die Abschaffung der Dokumentationspflicht bei geringfügig Beschäftigten. Bei Minijobs stünden Aufwand und Ertrag in keinem sinnvollen Verhältnis. "Praktikanten sollten aus dem Anwendungsbereich des Mindestlohns genommen werden", betonte stellvertretender Kreisvorsitzender Roman Melzner. Auch ehrenamtlich Tätigen würde die Arbeit so erleichtert. (mez)
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