Burglengenfeld hat am Sonntag mit dem SC Eltersdorf noch eine Rechnung offen
"Wissen, was auf uns zukommt"

Burglengenfeld. (bsb) Mit 1:4 hat der SC Eltersdorf den ASV Burglengenfeld am zweiten Bayernligaspieltag kalt erwischt. Das ist etwas mehr als drei Monate her und war in mehrfacher Hinsicht beeindruckend für den ASV, der dem neuen Spieltempo der Bayernliga zu diesem Zeitpunkt nur wenig entgegen zu setzen hatte.

Das Rückspiel am Sonntag, 8. November, 14 Uhr, freilich steht schon unter anderen Vorzeichen. "Der Sport lebt von Herausforderungen. Wir haben eine solche im ersten Heimspiel der Rückrunde zu bewältigen", so Trainer Matthias Bösl. "Wir waren im Hinspiel chancenlos. Wir wurden von der Qualität, vom Spieltempo und der Athletik kalt erwischt."

Kaum zu glauben, dass die beiden Mannschaften aktuell nur vier Punkte trennen. Eine mögliche Erklärung liefert der genaue Blick auf die Tabellen. Die Mannschaft von Hendrik Baumgart spielt vor heimischem Publikum ungleich besser als auf des Gegners Platz. In der Heimtabelle belegen die Mittelfranken Platz zwei, in der Auswärtstabelle Platz 17. Noch kein einziges Mal konnte der SC auf einem fremden Platz gewinnen.

"Wir wollen beweisen, dass wir aufgeschlossen haben. Wir treffen auf eine Mannschaft, die eine enorme Offensivstärke aufzuweisen hat. Sechs Tore gegen Seligenporten ist eine Ansage", so Bösl. Am vergangenen Freitag setzte sich der SC mit 6:3 gegen Seligenporten durchsetzen.

Kein Spaziergang

"Wir wissen, was auf uns zukommt", so Bösl weiter. "Es gilt für uns, die Räume extrem zu verdichten und die körperlichen Nachteile mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen auszugleichen. Wir müssen von der ersten Minute an signalisieren, dass es kein Spaziergang wird."

Der Trainer geht davon aus, dass Eltersdorf einen guten einstelligen Tabellenplatz erreichen wird und sieht in der Mannschaft keinen Konkurrenten im Abstiegskampf. Dennoch ist als Ziel, mindestens einen Punkt zu holen. Dieser würde auch etwas Luft verschaffen für die kommenden Aufgaben gegen zwei direkte Konkurrenten, dem VfL Frohnlach und dem Würzburger FV.

Da kommt es Trainer Bösl sehr zupass, dass er einige Spieler von der Verletztenliste streichen kann. Am Sonntag fehlen nur Rudi Pfaffenroth und Patrick Schleicher. "Für die beiden ist bereits Winterpause. Sie können vielleicht in ein, zwei Wochen mit dem Training beginnen. Es wäre dann nicht sinnvoll, nochmals eine Verletzung zu riskieren", so Bösl. Es wird in der Winterpause auch noch Aufbauarbeit nötig sein. Nicht alle Spieler sind aufgrund von langwierigen Verletzungen in der nötigen körperlichen Verfassung.

Mit Bastian Herzner hat Eltersdorf einen herausragenden Mann im Angriff - er führt mit Christian Breunig aus Haibach die Torjägerliste an. "Die Mannschaft nur auf diesen Stürmer zu reduzieren, ist falsch", meint Bösl. "Wir wollen versuchen, nicht allzu viel Respekt zu zeigen. An einem guten Tag können wir den Eltersdorfern weh tun."
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