Burglengenfeld in Sand in der Favoritenrolle

Burglengenfeld. (bsb) Der Rauch der Lokomotive aus Großbardorf ist längst verflogen im Naabtalpark. Zu übermächtig war der Gegner am vergangenen Sonntag, als dass die Burglengenfelder dem Spiel eine Träne nachweinen würden. "Das war schnell abgehakt", bestätigt ASV-Trainer Matthias Bösl. "Da gibt es zwei Gründe: Zum einen haben wir gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt, das war nicht unsere Kragenweite. Zweitens haben wir uns trotzdem über 90 Minuten gut verkauft. Wir hatten den Kopf immer oben, auch in der zweiten Halbzeit haben wir noch versucht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Das zeichnet uns als Mannschaft aus. Darum gab es auch keine Nachwehen."

Der Blick beim ASV richtet sich nun auf die verbleibenden drei Spiele in der Vorrunde. Immer noch steht die 20-Punkte-Marke im Fokus. 40 Punkte werden es am Ende mindestens sein müssen, um die Klasse sicher zu erhalten.

Das Spiel am Samstag (16 Uhr) beim 1. FC Sand zwingt den ASV in eine ungewohnte Rolle: in die des Favoriten. Die Gastgeber aus Unterfranken stehen mit sieben Punkten auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Erst zwei Siege stehen zu Buche.

Unterschätzen wird der ASV seinen Gegner aber nicht: "Wir haben gegen Würzburg unentschieden gespielt, gegen Forchheim verloren. Beide Mannschaften sind hinter uns in der Tabelle. In der vergangenen Landesliga-Saison hat Sand 85 Punkte erzielt. Schon alleine das zeigt uns, dass wir wahrlich auf keine Laufkundschaft treffen", so Bösl, der aber klarstellt: "Dennoch wollen wir und müssen wir punkten. Wir wollen so schnell wie möglich die 20 Punkte-Marke überspringen, um eine überraschend gute Vorrunde zu krönen."

Dimespyra fehlt weiterhin

Die Verletztenliste beim ASV lichtet sich langsam. Das Bayernliga-Debüt von Marc Seibert ist absehbar, ebenso die Rückkehr von Lukas Rothut. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Patrick Schleicher und Andreas Müller. Schleicher hat eine leichte Prellung am Spann und Müller eine leichte Blessur an der Schulter. Markus Rösch steigt wieder in das Lauftraining ein. Alexandros Dimespyra wird nach seiner Verletzung im Heimspiel gegen Forchheim noch mindestens zwei Wochen fehlen.
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