Burglengenfeld nimmt Schlappe gelassen

Burglengenfeld. (bsb) 1:9 - das Pokalspiel des ASV Burglengenfeld am Mittwochabend in Neudrossenfeld war die höchste Niederlage seit langem für die Bösl-Elf. Der Trainer aber gibt sich gelassen: "Das Pokalspiel hat keine negativen Auswirkungen, da kaum Spieler der ersten Mannschaft gespielt haben." Lediglich Jan Zempelin und Stefan Schnaus kamen zum Einsatz - letzterer als Einwechselspieler. "Es war das erwartete Ergebnis. Mein Dank gilt den Spielern, die sich bereit gestellt haben, früh Feierabend gemacht haben und tief in der Nacht nach Hause gekommen sind", sagt Bösl. "Dass wir da gegen eine Spitzenmannschaft der Landesliga keine Chance haben werden, war klar."

Somit ergibt sich für den ASV eine Entzerrung des Spielplans. Im Falle eines Sieges hätte der ASV am Samstag gegen den FCE Bamberg, am Dienstag oder Mittwoch darauf gegen den nächsten Pokalgegner und am Freitag bereits wieder gegen die SpVgg SV Weiden antreten müssen.

Die Planungen beim ASV fokussierten sich aber nach dem Überraschungserfolg in Aubstadt auf den FCE Bamberg (Anpfiff am Samstag um 14 Uhr im Naabtalpark). Nach fünf Spielen hatte der ASV drei Punkte weniger als anvisiert. Diese konnten dann bereits in Aubstadt eingefahren werden. "Bonusspiele" nennt Bösl nun die Begegnungen gegen den FCE Bamberg und die SpVgg SV Weiden. "Jeder Punkt hilft uns da weiter. Wir gehen also mit einer gewissen Lockerheit in die Spiele hinein. Eigentlich können wir nur gewinnen", meint Bösl. Sowohl Bamberg als auch Weiden starteten nicht ideal in die Saison.

Etliche Ausfälle beim ASV

Allerdings muss Bösl mit etlichen Ausfällen zurecht kommen. Sieben Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft stehen nicht zur Verfügung: Quirin Meier, Matthias Pröbster, Markus Rösch, Lukas Rothut, Zugang Nico Scheibinger, John Schihada und Marc Seibert. Die Bank muss mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden. Die Situation wird sich aber bereits nächste Woche entspannen, wenn einige Spieler aus dem Urlaub zurückkehren. "Auch in voller Besetzung wäre es gegen Bamberg sehr schwer. Durch die Konstellation, dass wir Außenseiter sind, werden vielleicht Kräfte frei. Mir ist nicht bange, obwohl wir wissen, was auf uns zukommt", so Bösl.
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