Burglengenfeld ohne Chance

Burglengenfeld. (bsb) "Wir haben alles probiert, haben gekämpft, aber Eichstätt war klar besser." ASV-Trainer Matthias Bösl blieb Realist, das 0:3 gegen den VfB Eichstätt war für das junge Burglengenfelder Team eine Lehrstunde. Die Oberbayern spielen in anderen Sphären, als der ASV. Aber die Bösl-Elf hat schon oft bewiesen, dass sie lernfähig ist. Mit 20 Punkten nach der Vorrunde kann die Mannschaft mehr als zufrieden sein. Sie hat eine hervorragende Leistung gezeigt und es wäre auch nicht das erste Mal, dass die Burglengenfelder in der Rückrunde auch einem stärkeren Gegner das Wasser abgraben.

Am Samstag musste die Mannschaft freilich noch einmal Lehrgeld zahlen gegen eine Mannschaft ohne erkennbare Schwächen, mit ausgewogenen und harmonierenden Mannschaftsteilen.

Beim ersten Gegentor bemängelte der Burglengenfelder Trainer, dass sich seine Mannschaft habe rauslocken lassen. Dadurch seien die Eichstätter mit einem langen Ball hinter die Abwehrreihe gekommen. Michael Panknin nahm eine Flanke aus dem Halbfeld perfekt an und zog an der Strafraumgrenze direkt mit dem linken Fuß ab. Marco Epifani war zwar noch am Ball, dieser hatte aber zu viel Power und so stand es nach 13 Minuten 1:0 für den Favoriten. Das 2:0 fiel kurze Zeit nach Wiederanpfiff. Nach einem Fehler im Burglengenfelder Aufbauspiel auf der linken Außenbahn ging es schnell - zu schnell für die Abwehr des ASV. Lushi wurde im Strafraum mit einer präzisen Flanke bedient und zog aus der Drehung direkt ab - 2:0 (52.). Wie kaltschnäuzig der VfB agiert, zeigte das 3:0. Ein harmloser Pass rutschte Stefan Schnaus durch die Füße. Dominik Wolfsteiner schaltete schnell und kam an den Ball, lief alleine auf Epifani zu und erzielte den Endstand.
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