Burglengenfeld trotzt der Ernüchterung

Burglengenfeld. (bsb) Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen zwischen zwei ehemaligen Landesligisten. Der SC Feucht gastiert beim ASV Burglengenfeld und wird den Naabtalpark in schauriger Erinnerung haben. 6:0 fertigten die Burglengenfelder den SC vor heimischem Publikum ab. Gröger und Schnaus (je 2), Meier und Schihada waren damals die Torschützen in einem sehr einseitigen Spiel. So einfach wird es am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr im Naabtalpark) nicht werden.

"Wir haben mit Feucht eine enorm spielstarke Mannschaft vor der Brust. Sie ist nicht mehr vergleichbar mit der Landesliga-Mannschaft. Das Team zeichnet ein gutes Flügel- und Umschaltspiel und eine enorme Kraft in der Offensive aus", weiß ASV-Trainer Matthias Bösl über den Gegner.

Nach der unerwarteten Niederlage in Sand ist man etwas ernüchtert in Burglengenfeld. "Diese Niederlage ist extrem bitter und tut uns in der Tabelle richtig weh. Wir haben die Chance verpasst, acht Punkte Abstand zu einem Relegationsplatz zu erlangen", so Bösl.

Dass die Verletztenliste größer statt kleiner wird, trübt die Stimmung zusätzlich. "Die Vorzeichen für die kommenden sieben Spiele bis zur Winterpause sind alles andere als gut. Da hätten wir das Polster extrem gut brauchen können. Für Sonntag und die nahe Zukunft droht eine halbe Mannschaft auszufallen", befürchtet Bösl.

Am Sonntag fehlen Alexandros Dimespyra, dessen Verletzung aus dem Spiel gegen Forchheim noch nicht verheilt ist, Rudi Pfaffenroth (Muskelfaserriss), John Schihada (eventuell Innenbandriss) und Patrick Schleicher (Entzündung). Alexander Fuchs hält eine Grippe in Schach, Andreas Müller plagen Probleme im Oberschenkel.

Aber auch die wieder genesenen Spieler wie Marc Seibert, Markus Rösch und Lukas Rothut benötigen noch Zeit, um Bayernliga-Niveau zu erreichen. Die Strategie für den Sonntag wird sich spontan entscheiden. Sollten Fuchs und Müller ausfallen, wird Bösl eine Mannschaftsaufstellung improvisieren müssen.
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