Burglengenfelder Trainer Bösl hofft, bei der DJK Don Bosco Bamberg "etwas mitnehmen zu können"
ASV muss zum Mitaufsteiger

Burglengenfeld. (bsb) "Zuhause wollen wir gegen einen Mitaufsteiger auf jeden Fall gewinnen." Gerd Schimmer, Trainer der DJK Don Bosco Bamberg, legt die Latte im Spiel gegen den ASV Burglengenfeld hoch. Beim Duell der Aufsteiger am Sonntag, 27. September, 15 Uhr, in der Rudi-Ziegler-Sportanlage gibt es keinen klaren Favoriten. Die Gastgeber mussten zuletzt eine 1:6-Niederlage in Seligenporten hinnehmen. Bei diesem Spiel war der Trainer des ASV Burglengenfeld, Matthias Bösl, vor Ort, um den Gegner zu studieren.

"Bamberg ist eine gute, intakte Mannschaft", so Bösls Eindruck. "Sie haben sich gegen Seligenporten besser präsentiert als man bei dem Ergebnis annehmen würde. Durch eine Rote Karte sind sie ins Hintertreffen geraten. So kam die hohe Niederlage zustande." Qualität sieht Bösl insbesondere in der Offensive. "Bamberg will zu uns aufschließen. Wir müssen in der momentanen Situation peu à peu Punkte ergattern. Wir wissen, dass wir uns in jedem Spiel neu beweisen müssen. Die Anforderungen in der Bayernliga sind andere als in der Landesliga", sagt der Trainer.

Dies bekam die Mannschaft am vergangenen Sonntag schmerzhaft zu spüren. Nach Bösls Einschätzung war es das "schlechteste Spiel" der bisherigen Saison. "Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, waren nicht nervös oder verunsichert. Die Probleme, die sich zeigten, hatten wir schon die letzten zwei, drei Spiele. Die sechs, sieben Ausfälle betreffen hauptsächlich das Mittelfeld. Wir haben versucht, das mit Leidenschaft und Kampf auszugleichen. In der Bayernliga geht das über drei, vier Wochen einfach nicht", erklärt Bösl.

Beim Training unter der Woche hätten sich die Akteure aber sehr fokussiert gezeigt. "Da hat sich keiner ins Schneckenhaus zurückgezogen. Das stimmt mich sehr positiv", so der Trainer. Die Verletztenliste wird offenbar kleiner: Patrick Schleicher hat in dieser Woche beschwerdefrei trainiert, ebenso Pfaffenroth. Alexandros Dimespyra wird nach der Verletzung am vergangenen Spieltag etwa zwei bis drei Wochen ausfallen. Er hat leichte Einblutungen in der Wade.

Bösl glaubt fest daran, dass seine Mannschaft den Leerlauf bald wieder beenden wird: "In absehbarer Zeit werden wir da wieder rauskommen. Dafür müssen sich aber auch die fitten Spieler steigern. Dann haben wir auch Chancen in Bamberg etwas mitzunehmen."
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