Burglengenfelder unterliegen beim Tabellen-Vorletzten mit 0:1 - Zwei gute Gästechancen nach der ...
Bittere Niederlage für den ASV

Burglengenfeld. (bsb) "Die Luft ist sehr dünn in dieser Liga." Für Matthias Bösl, Trainer des ASV Burglengenfeld, ist es vielleicht die bitterste Pille, die er in der Bayernliga bisher schlucken musste: 0:1 unterlag seine Elf gegen den Tabellenvorletzten 1. FC Sand am Main. Der Hiobsbotschaften nicht genug: Rudolf Pfaffenroth musste verletzungsbedingt ausscheiden. Durch die Verletzungen von Leistungsträgern wie Patrick Schleicher, Marc Seibert und Pfaffenroth klaffen Löcher im Mittelfeld des ASV, die kaum zu kompensieren sind.

In der ersten Hälfte waren die Hausherren spielbestimmend. Mit Ungenauigkeiten im Spielaufbau machte es sich die Mannschaft von Bernd Eigner teilweise selbst schwer - zwingende Chancen konnten sich die Sander nicht erspielen. Dennoch drang der 1. FC immer wieder in gefährliche Positionen vor.

Grögers erste Annäherung

Matchwinner Florian Pickel hatte die erste Chance für Sand. Sein Freistoß aus 20 Metern ging knapp am Pfosten vorbei ins Toraus (8.). Burglengenfeld war überwiegend mit Verteidigen beschäftigt, Entlastungsangriffe gab es kam. Matthias Gröger wagte den ersten Torschuss, der aber sicher in den Armen von FC-Schlussmann Simon Mai landete (38.). Die zweite Halbzeit brachte zunächst eine völlig veränderte Partie. Der ASV kam mit viel Schwung aus der Halbzeit. Bereits kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte hatte Nico Scheibinger die beste Chance für den ASV. Die zweite Großchance für die Gäste vergab Benjamin Epifani. Der Stürmer lief unbedrängt auf Mai zu, konnte den Ball aber nicht im Netz versenken (66.). "Wenn wir eine dieser Chancen verwandeln, dann gewinnen wir 1:0", meinte Bösl. Es kam anders: Eine Viertelstunde vor Schluss kam Florian Pickel unbedrängt an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Wie so oft in dieser Saison wurde der Schuss abgefälscht, so dass Marco Epifani keine Chance hatte.

"Es ist eine bittere Niederlage", resümierte Bösl nach der Partie. "Eigentlich war das ein typisches Null-zu-Null-Spiel. In der ersten Halbzeit war Sand spielbestimmend, sie hatten aber keine zwingenden Torchancen. In der zweiten Hälfte waren wir zunächst besser, aber wir sind momentan nicht in der Lage, das Tor zu erzwingen. Man hat gemerkt, es war von Anfang an nicht unser Spiel, es lief wenig zusammen. Körperlich und personell stoßen wir an unsere Grenzen."
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