Burkhardsreuther Kameraden erweisen sich als fleißige Sammler
Rekordspende für Kriegsgräber

Lobende Worte fand zweiter Soldatenbund-Kreisvorsitzender Max Wagner für die Kameradschaft Burkhardsreuth. Bild: bjp
Grund zur Freude für die Soldaten- und Kriegerkameradschaft: "In Würdigung der Verdienste um das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Völkerverständigung und der Förderung des Friedens dient", hat ihr der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Anerkennungsplakette verliehen. Nach Absprache mit Pfarrer Werner Kaspindalin soll das Ehrenzeichen an der Friedhofsmauer angebracht werden.

Geehrt dürfen sich auch die Spender der Kriegsgräbersammlung fühlen: Mit 1022 Euro habe der Ertrag den Rekord von 2013 um einen Euro getoppt, gab Vorsitzender Josef Baumann bei der Hauptversammlung im Gasthof Lober zur Kenntnis. Die einst umstrittene Entscheidung des bischöflichen Ordinariats, wonach die Spendensammlung des Volksbunds an Allerheiligen nicht mehr in der Kirche stattfinden dürfe, habe sich als Glücksfall erwiesen, vermerkte Kaspindalin: "Der Kontakt mit den Sammlern ermuntert eher dazu, zu spenden, als wenn nur der Spendenkorb anonym durch die Reihen der Messbesucher gereicht wird."

Kaspindalin lobte die Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinde und Soldatenkameradschaft und dankte für das im Vorjahr verliehene Ehrenkreuz, das er mit Stolz trage. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk würdigte insbesondere die Mitgestaltung der Volkstrauertags-Gedenkfeier, Max Wagner als Vizekreisvorsitzender des Bayerischen Soldatenbunds (BSB) die Mitarbeit der Burkhardsreuther bei der Organisation der BSB-Landesversammlung in Auerbach.

"Diese Veranstaltung erforderte eine Herkulesarbeit, aber sie ist dank der Mitwirkung von 300 Helfern tadellos verlaufen, obwohl mit 750 Personen weit mehr Teilnehmer kamen, als sich angemeldet hatten", freute sich Wagner. Auch Bürgermeister Joachim Neuß sei voll des Lobes über die Veranstaltung gewesen, die den Namen Auerbachs positiv bekannt gemacht habe. Vereinsvorsitzender Josef Baumann erinnerte im Rückblick vor allem an die Feier zum 135. Gründungstag im Juli 2014, die glücklich verlaufen sei. Auch BSB-Bezirksvorsitzender Horst Embacher habe sich "sehr beeindruckt" gezeigt.

Als große Ehre empfinde es der Verein, dass Anton Fahrnbauer beim Festzug zur Landesversammlung in Auerbach die bayerische Fahne habe tragen dürfen. Für dieses Frühjahr kündigte Baumann eine Truppenübungsplatzrundfahrt an und lud mit Max Wagner zum Ausflug des Kreisverbands vom 16. bis 18. Oktober nach Hamburg ein. Das Programm sehe auch einen Besuch des Panzermuseums in Munster vor. Nicht unerwähnt ließ der Vorsitzende die Studienfahrten des Volksbunds zu Soldatenfriedhöfen. Er rief vor allem die Jugend auf, diese Angebote zu nutzen. Informationen zu den Fahrten gibt Josef Baumann, Telefon 0 96 48 / 383.

Einig waren sich die Redner in ihrem Dank an Christine Göppl, die seit elf Jahren das Soldatenehrenmal pflegt. Einen Gruß richtete Max Wagner an die jungen Vereinsmitglieder als Bewahrer der Tradition.
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