BWG/UW und BLNBB

Die Liste "Burglengenfelder Wählergemeinschaft/ Unabhängige Wähler" (BWG/UW) hatte bei der Wahl 2,99 Prozent der Stimmen für sich verbucht. Neben Schneeberger war auch der frühere Burglengenfelder SPD-Bürgermeister Heinz Karg über diese Regionalliste wieder in den Kreistag eingezogen, nachdem er vorher schon monatelang nicht mehr an Kreistagssitzungen teilgenommen und wenige Wochen vor der Wahl die Sozialdemokraten verlassen hatte.

Für die "Bürgerliste Nittenau-Bruck-Bodenwöhr" (BLNBB) , die für ihre 2,32 Prozent der Wählerstimmen nur einen Sitz erhalten hatte, dürfte der Wechsel Schmidts zur CSU das Aus bedeuten. Denn auch ihre Initiatoren, die CSU-Ortsvorsitzenden aus Nittenau und Bruck, Albert Meierhofer und Thomas Schächerer, haben nach Angaben des CSU-Kreisvorsitzenden Alexander Flierl inzwischen klar zu verstehen gegeben, dass sie zur Partei stehen. Ebenso wie Schmidt hätten sie sich für ihr Fehlverhalten laut Satzung entschuldigt und definitiv erklärt, dass sie ihre Arbeit für die BLNBB einstellen und auch in Zukunft für keine andere Liste als die CSU mehr kandidieren werden.

Damit, so Flierl auf Nachfrage, sei der nach der Nominierung immer wieder zu hörende Vorwurf, die CSU habe in diesem südöstlichen Landkreisteil mit einer "Tarnliste" um Stimmen geworben, auch endgültig entkräftet. (am)
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