Caritas pflegt seit 30 Jahren

Mai 1984 erbaten Pfarrer Josef Most aus Floß und Pfarrer Franz Kappenberger aus Flossenbürg den Segen für die neue Caritas-Krankenpflegestation in der Bergstraße. Nun feiert die Einrichtung 30-jähriges Bestehen.

Floß. (le) Der Blick in die Vergangenheit lässt die Zeit von 1907 bis 1970 wach werden. In der damaligen Herz-Jesu-Anstalt, von Geistlichen Rat Jakob Raß errichtet, waren Mallersdorfer Schwester sowohl in der Krankenpflege als auch in der Kindererziehung segensreich tätig. Dankbar weiß man heute noch die aufopferungsvolle Arbeit der Flosserin Rosa Sommer (Heindl) anzuerkennen, die sich als Schwester des Roten Kreuzes der Kranken und Hilfsbedürftigen fürsorglich annahm.

Die Caritas-Sozialstation in der Bergstraße war ein gutes Fundament, die Krankenpflege weiter aufzubauen. Allerdings war sie räumlich beengt und reichte für die Erfordernisse räumlich nicht mehr aus.

Anfangs 20 Patienten

Ein Umzug ins Herz-Jesu-Haus der Katholischen Pfarrpfründestiftung wurde notwendig. Damals versorgte Pflegedienstleiterin Ulrike Pöllinger mit einem Team von 3 Schwestern bis zu 20 Patienten. Als die Station 2004 das 20-jährige Bestehen feierte, stieg die Zahl der Patienten auf 51. Sie wurden von 8 Schwestern unter Stationsleiterin Maria Käs fürsorglich betreut. Der Leitspruch "Zuhause pflegen, helfen und beraten" stand von Anfang an ganz oben an.

Derzeit versorgen 22 Schwestern und 4 hauswirtschaftliche Kräfte unter Leitung von Ramona Pfaff 105 Patienten. Es war eine gesetzlich vorgegebene Notwendigkeit, sich für einen Zusammenschluss mit der Caritas- Sozialstation für das Dekanat Leuchtenberg zu entscheiden.

Sechs Orte

Vorsitzender ist Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein, als zweiter Vorsitzender trägt Pfarrer Georg Gierl aus Flossenbürg Mitverantwortung. Das Einzugsgebiet der Flosser Außenstelle erstreckt sich auf Floß, Flossenbürg, Püchersreuth, Plößberg, Wildenau und Waldkirch. Der Aufgabenbereich hat sich bei der Krankenpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung nicht geändert.

Der Patient steht im Mittelpunkt. Bei der Einzelbetreuung im Wohnbereich kommen die Schwestern zum Patienten und Pflegebedürftigen nach Hause und bleiben bei ihm, bis Angehörige wieder zu Hause sind.
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