Caritas-Sozialstation schult Angehörige und informiert über Hintergründe
Über Demenz Bescheid wissen

Angehörige von demenziell Erkrankten sind Tag für Tag in besonderer Weise gefordert. In allen Phasen der Erkrankung stellen sich dabei sehr viele Fragen. Um solche zu beantworten und Hilfestellung zu geben, bot die Caritas-Sozialstation in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK Amberg/Sulzbach-Rosenberg, dem Kolpingwerk, der AOVE und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft eine entsprechende Schulung im Pfarrheim in Schlicht an. Hildegard Kohl schulte dort an mehreren Nachmittag insgesamt 13 Teilnehmer.

Die Referentin ist seit vielen Jahren in der Fort- und Weiterbildung, besonders auf den Sektor der Pflege und Betreuung tätig und hat reichlich persönliche und berufliche Erfahrung mit demenziell Erkrankten. In 14 Unterrichtsstunden an vier Tagen wurde Wissenswertes über Demenzerkrankungen, ein Überblick über die Alzheimerkrankheit in ihren unterschiedlichen Stadien, die Pflegeversicherung und Entlastungsangebote und rechtliche Fragen angesprochen.

Bei der Abschlussveranstaltung ging es um ethische Fragen und einen Ausblick auf das Thema "Hilfe beim Helfen". Bei allen Treffen wurden Probleme der Kursteilnehmer besprochen. Neben der Wissensvermittlung spielte der Austausch der Angehörigen eine wichtige Rolle. Denn es zeigte sich, dass Erfahrungen anderer sehr hilfreich sein können in der Bewältigung des Alltags mit einem nahen Verwandten oder im Umgang mit Bekannten, der an Demenz erkrankt ist.
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