Chance für SV Etzenricht

Nachsitzen muss der SV Etzenricht in der Samstagpartie gegen den TSV Waldkirchen und könnte mit dem dritten Sieg in Folge den Relegationsplatz 14 an den TV Schierling weiterreichen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, bedarf es einer ähnlich starken Leistung wie im zweiten Spielabschnitt am letzten Samstag, gegen den spielstarken ASV Neumarkt (Szene mit Martin Pasieka beim Kopfball). Bild: war

Im Nachholspiel am Samstag gegen den TSV Waldkirchen hat der SV Etzenricht die Chance, mit einem Heimsieg den Relegationsplatz abzugeben. Voraussetzung ist allerdings eine ähnlich starke Leistung wie beim 2:0-Sieg gegen den ASV Neumarkt.

Etzenricht. (war) Ursprungstermin für die Paarung war das Kirchweihwochenende im Oktober. Nach der wegen eines Todesfalls im Umfeld der Gästemannschaft ausgelösten Spielverlegung wird am Samstag, den 29. November, um 14 Uhr nachgeholt. Der TSV Waldkirchen spielt eine solide Serie, wurde vom Verband aus der Landesliga-Staffel Südost in die Gruppe Mitte umgepolt. Das bisherige Ergebnis deckt sich noch nicht ganz mit dem des letzten Jahres: Als Vierter schnitt man in der Vorsaison ab, als Siebter rangiert der TSV in der aktuellen Wertung und hat 35 Punkte bei einem Torverhältnis von 46:39 eingespielt. 17 Tore gingen alleine auf das Konto von Stürmer Martin Krieg.

Eingespielte Truppe

Für die Aktiven im Gäste-Tross ist der Siegfried-Merkel-Sportplatz Neuland, nicht für den Trainer. Matthias Hollmüller trägt seit 2012 die Verantwortung, kennt den SVE aus seiner Zeit als Leistungsträger bei seinem vorherigen Club, dem SV Schalding-Heining. Spektakuläre Neuzugänge sind beim TSV Fehlanzeige. Warum auch, der Verein schickt eine eingespielte Truppe in das Rennen. Rudi Damberger, Trainer des Zweitplatzierten SpVgg Ruhmannsfelden und selbst Waldkirchener, stufte vor wenigen Wochen seinen Heimatverein als "spielerisch ganz starke Truppe" ein, als er nach den Clubs gefragt wurde, die am Ende ganz oben stehen werden. Am 18. Oktober belegte der TSV noch Rang vier. Ausschlaggebend für das Abrutschen in der Tabelle waren die Auswärtsspiele. Vor dem 1:4 am vergangenen Wochenende in Lam unterlag der TSV 0:3 in Cham und trennte sich vom SC Ettmannsdorf mit 2:2.

Im Trend bleiben will der SV Etzenricht, möchte nach zwei Siegen in Folge nachlegen und könnte sich bevor der Winterpause bei einem Dreier von dem Relegationsplatz lösen. Die Rückschau auf die letzten sechs Termine gibt zur Hoffnung Anlass, vier Siege, ein Remis und nur eine Niederlage flossen in die Statistik ein. Bemerkenswert war die Steigerung von Stephan Herrmann und seinem Team gegen Neumarkt nach dem Wechsel. Während im ersten Durchgang rein Schadensvermeidung angesagt war, trat der SVE nach der Pause offensiver als die technisch versierte Gästeelf auf.

Hält Wächters Serie?

Tim Haberl, der nach der Trennung von Bernd Rast die Verantwortung inne hat, wird wohl die gleiche Besetzung wie gegen Neumarkt aufbieten. Die Sperren von Klaus Herrmann (4 Wochen) und Michael Heisig (3 Wochen) laufen heute ab, sie sind beim Neustart im Frühjahr wieder dabei. René Wächter springt daher im vierten Anlauf als Keeper ein und er kann mit Stolz darauf verweisen, dass die Mannschaft mit ihm beim Einrechnen der letzten fünf Partien der Vorsaison acht Mal in Serie gewonnen hat. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass Johannes Pötzl seine OP gut überstanden hat und im März wieder mitmischen will.
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