Chancen über Chancen und die kalte Dusche

Damiano, Zilbauer, Florian Ertl, Bruckner, Daniel Kraus (55. Baierlein), Walzel, Herrmann (87. Wywiol), Meyer, Deinzer, Steiner, Hagerer.

Tor: 0:1 (41.) Michael Schuderer - SR: Klaus Seidl (SV Störnstein) - Zuschauer: 200.

(er) Eine bittere 0:1-Heimniederlage musste der SV Sorghof in der Fußball-Bezirksliga Nord gegen den ATSV Pirkensee-Ponholz hinnehmen. Unzureichende Chancenverwertung und das fehlende Quäntchen Glück waren ursächlich dafür, dass der Spielverlauf mit diesem Ergebnis nahezu auf den Kopf gestellt wurde.

Dem SV fehlten in dieser wichtigen Begegnung mit Abwehrchef Michael Regler und dem Doppeltorschützen der Vorwoche, Benedikt Ertl, kurzfristig zwei weitere Schlüsselspieler, nachdem schon Kapitän Ben Kraus hatte passen müssen. Mit diesem Handicap musste Trainer Thorsten Baierlein notgedrungen die geplante taktische Marschroute umstellen. Die Gastgeber suchten ihr Heil in der Offensive und setzten den ATSV von der ersten Minute an gehörig unter Druck.

In der laufintensiven und temporeichen Partie erspielte sich die Baierlein-Truppe eine Vielzahl von Torchancen. Doch das Gästetor war wie vernagelt. Entweder es fehlten wenige Zentimeter wie bei Schüssen von Max Brückner (16.), Udo Hagerer (24.), Hermann Felix (35.) oder das Aluminium rettete für die Gäste bei einem Schuss von Patrick Walzel (9.). Was trotzdem aufs Tor kam, hielt Gästetorhüter Thomas Rachner, so auch bei Hochkarätern von Walzel (29.) und Hagerer (31.).

Dann kam die kalte Dusche für die Rot-Weißen, die bis dahin die Partie schon längst hätten vorentscheiden können und die bisher beste Vorstellung vor heimischer Kulisse abgeliefert hatten. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste durch einen Heber von Michael Schuderer zum Führungstreffer (41.), der bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte.

Es dauerte einige Zeit, bis Sorghof nach dem Seitenwechsel wieder in die Spur fand und dabei die Abwehr öffnete. Der ATSV hielt mit gefährlichen Kontern gut dagegen. Davide Damiano hielt mit tollen Reflexen bei Großchancen von Mahammed Hedider (66.) und Schuderer (72.) seine Elf im Spiel. Auf der Gegenseite zischte ein Schrägschuss von Carsten Steiner knapp am Pfosten vorbei (67.). Auch Udo Hagerer klebte das Schusspech bei einem Distanzschuss (68.) und einem Freistoß (80.) an den Stiefeln.
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