Chemnitzer Umweltbühne bringt Kindern die Geschichte der Erde näher
Ab in die Eiszeit

Mammut Helmut und Eisbär Urs reisten am Tag des Geotops in Theuern mit der Zeitmaschine (im Hintergrund). Bild: e
Mammut Helmut hat die schwere Aufgabe übernommen, für seinen Freund, den rund vier Millionen Jahre alten Zeitwurm Temporum, auf dessen Zeitmaschine aufzupassen. Aber da ihm langweilig wird, sieht sich Helmut den Kasten einmal genauer an. Es kommt dann, wie es kommen muss: Er setzt die Maschine ungewollt in Bewegung und es beginnt eine aberwitzige Fahrt durch diverse Erdzeitalter. Viele ungewöhnliche Kreaturen tauchen dabei auf: ein ängstlicher Saurier, ein Lungenfisch, Eisbär Urs.

Die Kinder erfahren so von der Urzeit, der Eiszeit, der Kreidezeit, dem Temporum (mit 4600 Millionen Jahren eine Zahl mit acht Nullen). Die Chemnitzer Umweltbühne brachte ihren Zuschauern am Tag des Geotops im Schloss Theuern auf spielerische Art die Geschichte der Erde näher. Ivonne Fischer (32) und Michael Schmidt (49) waren die Darsteller der mobilen Umweltbühne. Kein übliches Kasperl- und Märchentheater, "wir beschäftigen uns mit wissenschaftlichen Themen, wir versuchen bei den Kindern Interesse auch an solchen Inhalten zu wecken, die sich mit der Entstehungsgeschichte der Erde befassen", sagte Schmidt. "Damit möchten wir die Kinder begeistern", ergänzte Ivonne Fischer. Rund 120 Mal im Jahr tritt die Umweltbühne auf - ohne vorgefasste Texte, alles geschieht im Dialog mit den Kindern.
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