Chronik

Juni 1920 im Berglerschen Gasthaus 23 Flosser Bürger die Baugenossenschaft "Eigenheim" aus der Not heraus gründeten, versprach Bürgermeister Gottlieb Reinhardt, "die Genossenschaft nach besten Kräften zu fördern und zu unterstützen". Dieses Versprechen hat sich über acht Jahrzehnte fortgesetzt.

Eine geschichtliche Reise gab es in der Jubiläumsversammlung. Fred Lehner zitierte aus dem Gründungsprotokoll mit der Wahl des 1. Vorsitzenden Ernst Stich und Geschäftsführer Wolfgang Fröhler. Damals wie heute hat sich an der Zielsetzung der Genossenschaft nichts geändert. Sie setzt gerade im Jubiläumsjahr 2015 ein weiteres Zeichen durch den Neubau von acht barrierefreien Mietwohnungen im Ortsteil Hardtheim. Schon von 1922 bis 1927 wurden 54 Neubauwohnungen in der Eigenheimsiedlung und im Ortsteil Hardtheim gebaut.

Die Genossenschaft war am Rande der Liquidation. Sie sollte mit dem Landkreissiedlungswerk Neustadt verschmolzen werden. Der Neuanfang gelang. Einen ersten baulichen Einstieg machte die Genossenschaft in den Jahren 1966 bis 1970. Dazwischen lag 1976 die Fusionierung mit dem "Arbeiterbauverein Plankenhammer". Mit dem Bau von sieben Kaufeigenheimen und sechs Mietwohnungen setzte die Genossenschaft einen Schlusspunkt.

Seit 2007 hat sich die Genossenschaft der weiteren Sanierung und Modernisierung der Mietwohnungen im Alt- und Neuhausbesitz durch den Einbau zentraler Heizungsanlagen mit Warmwasserversorgung angenommen. Dem Bau von 8 Carports und 4 weitere Stellplätzen im Wohnbaugebiet "Puppberg" folgte schließlich die Errichtung einer Photovoltaikanlage. (le)
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