Cleverer SV Sorghof nimmt mit 3:1 die Punkte mit
SV Kulmain fehlt Quäntchen Qualität

Andreas Popp erzielte bereits in der 1. Minute das 1:0 für den SV Kulmain. Die frühe Führung konnte die 1:3-Niederlage gegen den SV Sorghof jedoch nicht verhindern. Bild: Eger
SV Kulmain: Herrmann, Zeltner (46. Serfling), Ditschek, Popp (73. Griener), Neumüller, Greger, D. Kastner (73. F. Kastner), Pusiak, Dollhopf, Materne, Schmidt

SV Sorghof: Ritter, Regler (80. Bruckner), Weihermüller, Siegert (68. Steiner), Hagerer, Walzel, Ertl, Zilbauer, Meyer (88. Leinhäupl), Götzl, Regler

Tore: 1:0 (1.) Andreas Popp, 1:1 (13.) Andreas Meyer, 1:2 (45.) Udo Hagerer, 1:3 (69.) Udo Hagerer - SR: Felix Scharf (Nabburg) - Zuschauer: 120

(sol) Der SV Kulmain musste eine durchaus vermeidbare 1:3-Heimniederlage gegen eine insgesamt kompaktere Spitzenmannschaft aus Sorghof einstecken und kommt somit im Abstiegskampf nicht weiter. Die Gäste nahmen die Punkte aufgrund der effektiveren Spielweise und Chancenverwertung letztlich nicht unverdient aus Kulmain mit und bleiben neben dem FC Amberg II ein heißer Aufstiegsaspirant.

Den Kulmainern gelang ein Traumstart, als bereits mit dem ersten Angriff die Führung glückte. Nach Eckball stand Andreas Popp goldrichtig und vollendete aus kurzer Distanz mit strammen Schuss unter die Latte. Sorghof zeigte sich unbeeindruckt und fing sich schnell. Nach flott vorgetragenem Spielzug gelang Andreas Meyer nach schöner Vorarbeit des agilen Ertl der Ausgleichstreffer (13.). Die Gäste drängten die Gelb-Schwarzen zunehmend in die eigene Spielhälfte, ohne jedoch zu nennenswerten Chancen zu kommen. Mit dem Halbzeitpfiff kam Sorghof zum Führungstreffer, als Udo Hagerer einen lang getretenen Freistoß von Ertl einnickte.

Nach dem Wechsel gelang es Kulmain zwar ansehnlich mitzuspielen, jedoch fehlte das nötige Quäntchen Qualität in allen Mannschaftsteilen, um Sorghof in Verlegenheit zu bringen. Ein Gewusel im Gästestrafraum konnten Materne und Dollhopf nicht nutzen. So fiel im Gegenzug die Entscheidung durch ein Gastgeschenk, als Torwart Herrmann einen missglückten Abschlag vor die Füße von Hagerer spielte. Dieser ließ sich die Einladung nicht entgehen und vollendete souverän. Angesichts der Ergebnisse der Mitabstiegskandidaten war diese Niederlage jedoch für Kulmain noch einigermaßen zu verschmerzen.
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