Clowns "Bon" und "Bon" zu Gast im Gottesdienst in der Felixkirche
Beim Teilen hört der Spaß auf

Neustadt/WN. (stn) Außergewöhnlichen Besuch erhielt Pater Stanislaus beim 10-Uhr-Gottesdienst am Faschingssonntag in der Felixkirche. Die Clowns "Bon" (Laura Dobler) und "Bon" (Veronika Neid) putzten die Schuhe der Besucher, als der Guardian mit der Predigt beginnen wollte.

Auf die Frage nach dem Warum antworteten die beiden Spaßmacher, dass es überhaupt nicht dumm sei, den Mitmenschen zu dienen, ganz im Gegenteil. "Nach der Botschaft von Jesus sollen wir ja helfen und dienen, aber wir tun es trotzdem nicht." Anschließend verteilten die lustigen Gesellen Süßigkeiten, die aber nicht für alle reichten, und auch für sie blieb nur ein Stück übrig. Daraufhin meinten sie, dass man auch teilen könne, selbst wenn man nicht so viel besitze. Aber viele Menschen benützten dies als Ausrede, um untätig bleiben zu können. Aber "geteilte Freude ist doch doppelte Freude", sagten die Clowns.

Weiterhin beklagten sie, dass viele Menschen lieber übereinander reden als miteinander. Aber die "Bonbons" gaben ihre Hoffnung und ihren Glauben nicht auf, dass sich die Menschen doch noch ändern werden. Der Pater verabschiedete die "Bons": "Clowns seid ihr zwar schon, aber keine Narren." Sie antworteten: "Hoffen und Harren macht uns nicht zu Narren."

Ministrantin Julia Zeitler trug auch Lesung und Schlussgedanken in Reimform vor. Darin hieß es: "Denn Freude und Lachen machen jeden gesund, und sie stehen mit Gottes Liebe im Bund. So möge diese bunte Faschingszeit unser Herz machen für den Himmel bereit. Helau und Amen." Die Ministrantenband begleitete die Messe.
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