Conchita ist in Wien zu wenig los

Lachen ist die beste Medizin": Dieses Rezept hatten sich Frauenbund und Damengymnastikgruppe am "naschen Pfinsta" im "Seehotel" verordnet. Mit Erfolg.

Trausnitz. (bnr) "Ob jung oder alt, dick oder dünn, bei uns ist jede willkommen", begrüßte Präsidentin Cornelia Klar die Gäste, die sich alle fantasievoll maskiert hatten. Die süßesten Hexen, die man sich überhaupt vorstellen kann, kamen aus Söllitz. Da hätte selbst Harry Potter seine Freude. Die Freiheitsstatue aus Weihern stand an diesem Tag in der Ödmühle und aus Saltendorf schwangen fleißige Tänzerinnen die Beine.

Tränen gelacht

Der Stargast an diesem Abend war allerdings Conchita Wurst, die für eine Kurzvisite den Wiener Opernball verlassen hatte, um in Trausnitz richtig mit zu feiern. "In Wien war mir zu wenig los", so der Originalton von Conchita. Der absolute Frauenschwarm auf dieser Fete war Musikant Thomas. Je nach Belieben ließ er die Frauen fliegen, schwimmen oder rudern. Was wäre ein Frauenfasching ohne die berühmt, berüchtigten Einlagen. Tränen lachten die Zuschauer über Schwester Janine, die ihren Patienten zu einem "geregelten Stuhlgang" verhalf.

Ein absolutes Highlight war dann der energiegeladene Showtanz der TSV-Damen. Mit Temperament wirbelten sie durch den Saal, dass einem schwindlig wurde.

Nur Gerüchte. . .

Nach nicht bestätigten Aussagen sollen sich zu vorgerückter Stunde Bürgermeister Martin Schwandner und der Gemeinderat unter die Frauen gemischt haben. Dies sind allerdings nur Gerüchte. Wenig glaubwürdig sind auch die Berichte, dass erst in den Morgenstunden die letzten Frauen das "Seehotel" verlassen haben.
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