Conchita Wurst im Saloon

Beim Sportlerball am Samstag drohte die Schulturnhalle aus allen Nähten zu platzen. Als großartige Idee erwies sich die Wahl des Mottos.

Das Leitwort "Kohlberg around the world" bot großen Spielraum für die Deko und bei der Auswahl der Kostüme. Die fleißigen Helfer hatten die Halle phantasievoll gestaltet. Ein arabisches Zelt lud zu Gruppenaufnahmen ein. Chinesische Fahnen in allen Farben, ein Rieseneisbär, der an die Polarzone erinnerte, ein Element aus "König der Löwen" , die Bühne im "Western-Look" oder das nachgestellte "Outback" - die Weltreise deckte alle fünf Kontinente ab.

An der guten Stimmung hatte auch die Band "Musik Total" ihren Anteil. Zu ihren Hits war die Tanzfläche immer voll. Aber das A und AO waren die Masken: Conchita Wurst traf "russische" Skifreunde, Mexikaner, Asiaten, Araber und antike Ägypter. Zwischendrin tummelten sich ein paar Bajuwaren in Lederhosen. Moderator Stefan Gebhardt führte gekonnt durch das Programm. Der erste Showblock gehörte der Minigarde, verkleidet als Eskimos, der Kinder- und der Jugendgarde und der Antrittsrede der beiden Prinzenpaare Annalena I. und Christopher I. sowie Annika I. und Timon I. Die Jugendgarde überzeugte mit dem "Cheerleader"-Tanz und erhielt wie alle anderen Formationen großen Beifall nach der Zugabe "Afro".

"Around The World" hatte die Prinzengarde als Thema ausgesucht, die Senoritas tanzten im Western-Style, verwandelten die Turnhalle in einen Saloon und bezogen Conchita Wurst als Stargast in ihre fetzige Darbietung ein. Orden bekamen SV-Vorsitzender Thomas Knöbl, seine Stellvertreter Norbert Merkel und Thomas Riedl, Sonja und Berhard Hampl sowie Pizzabäcker Mehmet Begen und sein Team, Chefdekorateurin Maria Gäbelein, Musik-Regisseur Kevin Lerich, PR-Managerin Carmen Prechtl und die neuen Gardetrainerinnen Raissa Welzl-Lerich, Cati Merkel, Simone Braun, Birgit Hartwich und Lena Bäumler.

Verpflegungsstationen, Zapfsäule und Barbetrieb funktionierten perfekt, es gab keine Engpässe. "Eine lange Nacht, auf die der Sportverein sehr stolz sein kann", bilanzierte Herbert Riedel am Morgen, als die letzten Gäste den Heimweg antraten.
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