Coocoons beim TSV Grombühl
Basketball

Weiden. Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison gastieren die Bayernliga-Basketballer des TB Weiden am Samstag, 25. Oktober, beim Aufsteiger TSV Grombühl. Auf das Team von Trainer Marco Campitelli wartet eine hohe Auswärtshürde, denn die Gastgeber haben sich mittlerweile in der Bayernliga Nord etabliert und zuletzt mit einem klaren Erfolg in Regnitztal aufhorchen lassen.

"Das wird kein Zuckerschlecken für uns" warnt Campitelli seine Mannschaft vor den Unterfranken und kann dies mit Zahlen belegen. Gewann Weiden vor zwei Wochen nur ganz knapp in Regnitztal, fuhren die Gastgeber gegen die Oberfranken klar mit 66:39 ihren ersten Saisonsieg ein. Die Coocoons sind also gewarnt, zumal die Grombühler auch bei den beiden vorherigen Niederlagen gegen die Top-Mannschaften aus Neustadt und TTL Bamberg II "nicht unter die Räder" kamen. Campitelli hat Grombühl in Neustadt beobachtet: "Sie sind relativ groß und athletisch und sehr ausgeglichen", so Weidens Trainer.

Das Selbstvertrauen ist nach den jüngsten Erfolgen gewachsen und so wollen die Coocoons nicht als Punktelieferant nach Würzburg fahren. Campitelli hat alle Mann an Bord, kann damit auch auf die zuletzt überragenden Vladimir Krysl und Radek Jezek setzen. Beide führen momentan die Mannschaft. Auch Jan Selinger, Rückkehrer von der DJK Neustadt, ist immer besser integriert.

DJK als Ligaprimus nach Würzburg

Neustadt/WN. (tos) Bevor die Neustädter Basketballer nach drei Auswärtsspielen in Folge wieder daheim antreten dürfen, haben noch einen harten Brocken vor sich.

Damit ist nicht (nur) Center-Urgestein Burkhard Steinbach (42) gemeint, der zu denkwürdigen Würzburger Zeiten in einem Team mit den ganz Großen wie Dirk Nowitzki spielte. Mit seinem Gardemaß von 2,12 Metern und massiger Statur stellt er auch bei Bayernliga-Vierten TG Würzburg II eine Macht unter dem Korb dar.

Mit dem zuletzt sehr starken Jonas Meissner (19 Jahre) und Neuzugang Moritz Bär (15) im DJK-Trikot versucht ein Center-Duo den Routinier zu stoppen, das zusammen nicht so alt ist wie Steinbach. Aber auch sonst werden die Unterfranken am Samstag daheim in der berüchtigten Feggrube die bislang schwerste Aufgabe für die Spieler von Coach Uwe Glaser in der jungen Saison darstellen.

Die Truppe um Topscorer Jens Barthel verfügt über eine Reihe regionalligaerfahrener Spieler, die bereits im ersten Saisonspiel beim 72:71 gegen die DJK Eggolsheim in engen Situationen Nervenstärke bewies. Zuletzt bezwang die TG Schweinfurt in deren Halle sicher mit 86:73. Für die DJK gilt daher, nicht den Beginn der Begegnung zu verschlafen. Denn gerät der bislang noch ungeschlagene Tabellenführer gegen Würzburg ähnlich deutlich ins Hintertreffen, dürfte eine Aufholjagd extrem schwer werden.
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