Coocoons zum Verfolgerduell

Das einzige personelle Fragezeichen bei den Coocoon Baskets vor dem Verfolgerduell bei der DJK Schweinfurt steht hinter Ron Merriwether, der sich im letzten Spiel an einem Finger verletzt hat. Bild: A. Schwarzmeier

Die Weidener Basketballer wollen die Tabellenspitze der Bayernliga Nord angreifen. Dazu müssen sie aber bei Mitverfolger DJK Schweinfurt voll punkten.

Weiden. (pta) "Wir haben momentan einen Lauf und den wollen wir nutzen", verweist Michael Ringer, Guard der Coocoon Baskets, vor dem Verfolgerduell in der Bayernliga Nord am Samstag, 28. Februar, um 19 Uhr bei der DJK Schweinfurt auf das gestiegene Selbstvertrauen der Weidener Basketballer. Elf Siege bei sechs Niederlagen bescheren den Coocoons aktuell Tabellenplatz vier, punktgleich mit dem Dritten BG Litzendorf und nur vier Punkte hinter dem Spitzenduo Bamberg und Neustadt.

Demut gefordert

"Klar richten wir aktuell den Blick nach oben und wollen angreifen", sagt deshalb Trainer Marco Campitelli, auch wenn der Coach von seinen Spielern eine gewisse Demut fordert. "Wir wissen, dass jeder Sieg hart erarbeitet werden muss." Das gilt umso mehr für das Spiel der Coocoon Baskets bei der DJK Schweinfurt, zählen die Unterfranken doch zu den Topfavoriten der Liga und stärksten Mannschaften in der Bayernliga.

Aktuell sind die Gastgeber mit zehn Siegen und sieben Niederlagen hinter den Coocoons auf Platz fünf und konnten zuletzt den Aufstiegs-ambitionen nicht gerecht werden. Vor allem die Auswärtsniederlage bei der BG Litzendorf am vergangenen Samstag warf die Schweinfurter im Aufstiegsrennen zurück, so dass sie wohl nur mit einem Heimsieg über die Coocoons ihre Chancen wahren können. Doch die Weidener zeigten schon im Hinspiel, dass sie mit den Unterfranken mithalten können. 104:90 gewannen die Coocoons die Partie und lieferten dabei eine ihrer besten Saisonleistungen ab.

Damit es erneut zum Sieg reicht, wird das auch in Schweinfurt nötig sein. Viel wird nach Ansicht von Trainer Campitelli davon abhängen, wie seine Mannschaft die Kreise von Benedikt Weber eingrenzen kann. Der Guard der Schweinfurter ist mit 17 Punkten pro Partie nicht nur Topscorer der Gastgeber, sondern auch Denker und Lenker im Spiel der Unterfranken.

"Wir lassen uns was einfallen und setzen im Übrigen auf unsere aktuellen Stärken", gibt sich Campitelli selbstbewusst. Bangen muss der Coach um Ron Merriwether, dessen Fingerverletzung aus dem Spiel gegen Bamberg noch nicht verheilt ist. Sonst kann er aber auf alle Spieler zurückgreifen.
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