Coup gelandet

Zonenhalteverbot in der Weidener Straße Wernberg-Köblitz. (cv) Dritter Bürgermeister Georg Schlögl sprach in der Marktratssitzung die Parksituation in der neu gestalteten Weidener Straße an. Bürger beschweren sich über hier abgestellte Sprinter. Die Lösung wäre ein Zonenhalteverbot. Laut Bürgermeister Georg Butz wird die Gesamtbaumaßnahme Ende Oktober abgeschlossen. Bedingt durch Zusatzaufträge verzögere sich die Fertigstellung eventuell um zwei Wochen. Dessen ungeachtet könne eine Zonenparkregel

Wer hat's erfunden? In diesem Fall nicht "Ricola", sondern findige LandkreisKommunen. Am Rezept zur gemeinsamen Klärschlammentsorgung zeigen immer mehr Betreiber von Abwasseranlagen Interesse.

Wernberg-Köblitz. (cv) Bürgermeister Georg Butz schickte in der Marktratssitzung nochmals voraus: Kläranlagenbetreiber haben über das Regionalmanagement des Landkreises und unter Einschaltung eines Ingenieurbüros die Möglichkeit untersuchen lassen, wie der Klärschlamm der gemeindlichen Abwasseranlagen interkommunal entsorgt werden kann. Als wirtschaftlichste Lösung kristallisierte sich die Gründung eines Zweckverbandes "Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf" heraus: mit zentraler Trocknungsanlage auf des Gelände des Müllkraftwerkes. Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf tritt dem neuen Gebilde bei, stellt das Gelände der Trocknungsanlage, Energie, Infrastruktur, Betriebspersonal und Geschäftsleitung gegen eine Kostenerstattung.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen haben die Kläranlagenbetreiber des Landkreises - darunter Wernberg-Köblitz - im Herbst beschlossen, dem Zweckverband beizutreten. Zwischenzeitlich macht das Konzept Furore: Auch Kläranlagenbetreiber außerhalb des Landkreises sind darauf aufmerksam geworden. Aktuell haben die Stadt Regensburg, der Abwasserzweckverband Amberg/Kümmersbruck, die Stadt Neustadt an der Waldnaab und die Gemeinde Weiherhammer Interesse bekundet. Auch aus den Nachbarlandkreisen sind noch Aspiranten zu erwarten. Zur Gründung des Zweckverbandes müssen nun alle Kommunen nochmals formell Beschluss fassen. Der Marktrat tat dies einstimmig. Verbunden mit dem Beitritt ist eine einmalige Einlage von 3000 Euro zur Deckung des Verwaltungsaufwandes. Im Übrigen finanziert sich der Zweckverband aus Einnahmen der Klärschlammverwertung und bei Bedarf über eine Betriebskostenumlage.

Um Abwasser ging es auch im nächsten Tagesordnungspunkt. Der Mischwasser-Kanalsammler, der von der Sportplatzstraße zur Naab führt, muss erneuert beziehungsweise saniert werden. Den Auftrag für die geschlossene Kanalsanierung bekam die Firma Schnurrer Kanaltechnik GmbH aus Weiden zu einem Angebotspreis von 10 986 Euro. Der Auftrag für die offene Kanalsanierung ging an die Firma Josef Hartinger GmbH aus Tännesberg zu einem Angebotspreis von 132 464 Euro. Die Kostenreduzierung zur Schätzung kommt vor allem durch einen niedrigeren Ansatz für die Spundwände zustande.
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