CSU besucht fertiges Hallenbad - 80 000 Euro Mehrkosten
Endlich gut

Das Warten hat bald ein Ende. Nach der Sommerpause öffnet das sanierte Hallenbad, rund ein dreiviertel Jahr später als geplant. Die Verzögerung und vorher nicht einsehbare Mängel trieben die Kosten für das größte Hochbauprojekt des Landkreises in jüngster Zeit um 40 000 bis 80 000 Euro nach oben, erklärte Heribert Eckl vom Landratsamt. 4,55 Millionen Euro hat der Landkreis nun investiert.

Schon Seit April ist das Hallenbad für den Schulsport in Betrieb. In der Sommerpause müssen die Handwerker noch Fassadenarbeiten erledigen und kleinere Mängel beseitigen. Kreisbaumeister Werner Kraus informierte die CSU-Kreisräte bei einem Ortstermin über die Rundum-Auffrischung für das Bad. Neben der optischen Verbesserung erhielt das Bad modernere Technik, neue Sanitäranlagen und eine neue Belüftung. Die ursprüngliche Hubbodentechnik war noch intakt, "auch Dank der guten Pflege durch die Schwimmmeister", lobte Werner Kraus. Auch alle energetischen Anforderungen erfülle das Bad nun dank neuer Isolierung und neuem Dach. Zudem ist die Fensterfläche nun kleiner. Die Dreifachverglasung bietet nach Norden aber weiter Blick auf Rußweiher und Kulm. Bademeister Markus Röhrer präsentierte die neue Beckenabdeckung, die den Wärmeverlust in der Nacht verringert. Wellnessfreunde dürfen sich auf eine Dampf-Grotte freuen.

Eschenbachs Kreisrat Peter Nasser dankte bei dem Termin für die Investition. Die Sanierung sei "großartig". Dem schloss sich Fraktionssprecher Stephan Oetzinger an: "Toll gelungen und eine Stärkung des Schulstandorts."
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