CSU-Bürgerstammtisch mit vielen Themen
Wasser, Straße, Internet

Auf die Ursachen des teilweisen Abfalls des Wasserdrucks für den Bereich Oberwappenöst ging Günter Kopp beim CSU-Bürgerstammtisch ein. Wie er im Feuerwehrhaus erklärte, sei aufgrund des trockenen Sommers die Quellschüttung in Witzlasreuth vom normalen Wert von 2 bis 4 Liter je Sekunde auf 0,8 gesunken. Mit nur 65 bis 69 Kubikmetern täglicher Wassergewinnung sei ein kritischer Wert erreicht, um den Wasserverbrauch für Witzlasreuth, Oberwappenöst und Aign aufrechtzuerhalten. Deshalb werde die Versorgung von Oberwappenöst derzeit über Godas betrieben.

Dank und Anerkennung zollte der Bürgermeister der Dorfgemeinschaft und allen Beteiligten für ihren Einsatz beim neuen Kinderspielplatz. Hohe Eigenleistung und großzügige Spenden gestalteten die Investitionskosten für die Gemeinde erträglich. Ziel ist die Fertigstellung in der ersten Hälfte des nächsten Jahres mit einer Segnungsfeier.

Als weiteres Projekt nannte Kopp die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße von Oberwappenöst über das Bahnhäuschen bis zur Einmündung in die Gemeindeverbindungsstraße Unterwappenöst. Netzrisse, Spurrillen, Verdrückungen und die mangelhafte Frostschutzsicherheit machten eine Sanierung unaufschiebbar. Um staatliche Zuschüsse zu erhalten, seien eine Verbreiterung der Straße von 3 auf 3,50 Meter und Ausweichstellen notwendig. Von den 534 000 Euro Baukosten hat die Gemeinde voraussichtlich einen Eigenanteil von 115 400 Euro zu tragen. In das Kernwegenetz, Prioritätsstufe I, wurde die 620 Meter lange Straße von Oberwappenöst nach Wernersreuth aufgenommen. Weiteres Thema war die Breitbanderschließung. Hierzu wird in der Nähe des Feuerwehrhauses ein neuer Kabelverzweiger gesetzt, die Glasfaserleitungen werden in die Erde verlegt. Die Versorgung mit dem schnellen Internet soll in der ersten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen sein.

Im Zuge der Städtebauförderung erhält die Kommune Zuschüsse für die Sanierung des Rathauses, den Teilabriss des "Daddy-Hauses", die Gestaltung eines Dorfplatzes und die Generalsanierung des Bürgerhauses. Enttäuscht war der Bürgermeister über die Zuweisung von nur 100 000 Euro an Stabilisierungshilfe vom Freistaat Bayern.

Eine Diskussion über das aktuelle Asylverfahren, die derzeitigen Planungen der Gleichstromtrasse und die künftige Umsetzung des Betreuungsgeldes rundete den Abend ab.
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