CSU setzt auf Maximilian Beer

Maximilian Beer (vorne, rechts) steht weiterhin an der Spitze des CSU-Ortsverbandes. Zu seinen Stellvertretern sind unter anderem Franz Stockerl (rechts) und Michael Ruhland (vorne, Mitte) gewählt worden. Bild: mad

Im Marktgemeinderat regiert eine "Koalition der Vernunft", und das Leben im Ort wird mit verschiedenen Veranstaltungen bereichert. Diesen Kurs wollen die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes beihalten - und vertrauen dabei ihrem bisherigen Vorsitzenden.

Bei den Neuwahlen in der Jahresversammlung ist Maximilian Beer ein weiteres Mal an die Spitze gewählt worden. Im Gasthaus Gillitzer galt zuvor das Totengedenken auch dem 2013 verstorbenen Mitglied und Marktgemeinderat Michael Turban. In seinem Rückblick ließ Beer zahlreiche Aktivitäten Revue passieren. Unter anderem sei der Andrang beim 22. Preisschafkopfturnier "phänomenal" gewesen. Gesellschaftlich brachte sich die CSU mit dem Familienfest ein, außerdem wurde für die Renovierung der Kreuzwegstationen am Kalvarienberg gespendet.

Gutes Klima im Rat

Bei der Kommunalwahl im Vorjahr sei im Ortsparlament die Zahl der eigenen Sitze gesteigert worden. Als Bürgermeister freute sich Beer, dass in einem menschlich guten Klima die "Koalition der Vernunft" mit SPD und Freien Wählern fortgesetzt werden könne, man verfüge über eine solide Mehrheit. Auf Landkreisebene stelle die CSU erstmals seit Bestehen des Landkreises den Landrat und zusätzlich eine starke Fraktion im Kreistag. Die Marktgemeinde stehe wegen des Engagements vieler Ehrenamtlicher gut da. Es sei gelungen, die Verschuldung abzubauen und gleichzeitig, trotz beschränkter finanzieller Mittel, in die Zukunft zu investieren. In den nächsten Jahren stünden im Umfeld große Baumaßnahmen an. So werde die Kreisstraße nach Lengfeld in mehreren Schritten ausgebaut, und sogar der Ausbau der Staatsstraße von Zangenstein bis zur Einmündung bei Leinmühle (Stadt Neunburg) konnte angebahnt werden.

Landtagsabgeordneter Alexander Flierl führte aus, dass Maximilian Beer und er 1996 gemeinsam in die Lokalpolitik eingestiegen seien. Als Bürgermeister habe dieser viel für den Ort erreicht. Er richtete den Blick auf die Landespolitik und informierte, dass Bayern das sicherste Bundesland sei, mit "null Toleranz gegen Extremismus und Gewalt". Als einziges Bundesland tilge man Schulden und fördere mit dem Kommunalen Finanzausgleich gleichzeitig die Kreise und Gemeinden, allein 50 Millionen Euro erhalte der Landkreis Schwandorf. Mit 1,5 Milliarden Euro stelle der Freistaat eine hohe Summe für den Internet-Ausbau bereit.

"Ohne Aktionismus"

Nach dem Kassenbericht von Thomas Lennert ging es an die Neuwahlen. Nach dem Urnengang dankte Beer für das Vertrauen und seinen Mitstreitern in der Führung für die Bereitschaft zur Weiterarbeit. Er signalisierte, weiter auf Zusammenarbeit zu setzen. Als älteste politische Gruppierung im Markt werde man sich weiter einbringen, allerdings ohne Aktionismus zu verbreiten.

Ergebnis der Neuwahlen

Maximilian Beer; Stellvertreter: Michael Ruhland senior, Helmut Seebauer senior, Franz Stockerl; Schriftführer: Marion Weiß, Hildegard Süß; Schatzmeister: Thomas Lennert; Beisitzer: Joseph Frey, Johann Kraus, Johann Meier junior, Thomas Weiß, Renate Schmidt, Josef Kaiser, Johann Lehrnbecher, Marlies Meier, Roswitha Turban; Kassenprüfer: Maria Bollinger, Georg Bollinger.

Maximilian Beer, Franz Stockerl, Helmut Seebauer gewählt; Ersatz: Michael Ruhland, Johann Lehrnbecher, Josef Kaiser.
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