CSU will mehr Sicherheit für Fußgänger und Radler
Neue Chancen für den Ortskern nutzen

Ein Ortsentwicklungskonzept aus den 1980er Jahren umfasste Vorschläge für eine Umgestaltung der Kreuzung an der evangelischen Kirche. Dabei ließe sich auch der fehlende Gehweg verwirklichen. Quelle: CSU Neunkirchen; Grafik: NT/AZ
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhofft sich die CSU von Neugestaltungen im historischen Ortskern. Einen Antrag in diese Richtung nahm der Gemeinderat kürzlich mehrheitlich an (wir berichteten). Er soll die Städtebauförderung in Neukirchen auf Touren bringen.

Während einer Vorstandssitzung und bei einem Ortstermin der Gemeinderatsfraktion beschäftigte sich die CSU mit der Gehwegsicherheit. Teils fehlen sie, teils sind sie sehr schmal. Ein Ortsentwicklungsplan aus dem Jahre 1988 zeige Lösungsmöglichkeiten auf, die nach Meinung der Fraktion jetzt erfolgversprechend umgesetzt werden könnten.

"Die Chancen der Städtebauförderung und die Möglichkeiten durch die geplanten Arbeiten an der Kreisstraße sollten wir nutzen", verwies Fraktionssprecher Peter Achatzi auf die veränderten Voraussetzungen.

Entlang der Hauptstraße bestünden mehrere Handlungsschwerpunkte. Vor allem die Einmündung der Holnsteiner Straße gegenüber der evangelischen Kirche könnte durch eine Umgestaltung aufgewertet und mit einem Fußgängerweg sicherer gemacht werden.

"Die derzeit laufenden Eigentümerwechsel sollten genutzt werden, um lange bestehende Missstände in Absprache mit den neuen Besitzern zu beseitigen", regte 2. Bürgermeister Wolfgang Rattai im Hinblick auf die Engstellen Richtung Ortsausgang an.

Mit den Ideen des Ortsentwicklungskonzepts aus den 80er-Jahren müssten in konkreten Entwurfsplanungen an die heutigen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasste Lösungen gefunden werden. Der entsprechende Antrag wurde im Gemeinderat mehrheitlich so verabschiedet.
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