CSU/ÜCW-Fraktion: Geschäftssterben und Leerstände als Herausforderung
"Eschenbach voranbringen"

In Versform beendeten Sprecher von CSU/ÜCW im Stadtrat die Ansprachen der Fraktionen zum Jahresende. Der Einstieg dazu kam von Dr. Sabine Schultes.

"Zunächst einmal Glückwunsch an Peter Lehr/dass er nun und nimmermehr/keine Angst mehr hat wie im letzten Jahr/vor den Weihnachtsansprachen, denn das ist wahr:/Es gab keine Reden 2013./So ließen wir das Jahr ohne Ansprachen zu Ende gehen./War wohl der Wahlkampf schon dran schuld?/Oder hatte Peter Lehr nicht mehr Geduld?"

"Ich möchte es betonen,/die Diskussionen, die wir führten, lohnen", sagte Fraktionssprecher Marcus Gradl, der bei der Kommunalwahl erstmals den Sprung ins Stadtparlament geschafft hat. "Wir wollen Eschenbach voranbringen,/in kleinen und in großen Dingen./Wir wollen die Dinge aus unterschiedlichem Blickwinkel sehn,/und, wenn's erfordert, neue Wege gehn."

"Im Stadtratskollegium, da wurde die letzten sieben Monate nicht unter die Gürtellinie getreten,/und dass es so weiter geht, dafür kann man nur beten." Gradl erinnerte rückblickend an das Feuerwehrhaus, den Entwurf zum Generationenpark, die Urnenanlage im Friedhof, das Erlebnisband und das Taubnschusterhaus.

"Über das bald kommende Asylbewerberheim haben wir viel diskutiert./Auch wenn es meiner Ansicht nach eine moderne Integration nicht garantiert,/sollten wir uns nicht verwehren/und diesen Menschen nicht den Rücken kehren."

"Zu guter Letzt das umkämpfte Thema Krankenhaus./Dort gingen ja 2012 die Lichter aus", sagte Gradl. "Nun wurde beschlossen, für den Standort Eschenbach ein Gutachten zu erstellen./Das wird versuchen, die Gemüter zu erhellen./Wird es neue Aspekte für die Gesundheit am Orte bringen/oder uns nur ein müdes Lächeln abringen?/Ohne jetzt auf die Klinken Nordoberpfalz zu hetzen:/Wie lange werden sie wohl noch auf das flache Land setzen?"

Der Fraktionssprecher ging nicht zuletzt auf das Geschäftesterben und die Leerstände in der Innenstadt ein: "Auf dass wir können weiter für eine gute Entwicklung unserer Stadt uns engagieren/und uns nicht in Kleinigkeiten verlieren", lautete sein Wunsch für das neue Jahr.
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