Da ist eine Revanche fällig

Fabian Nickl (links) vom SV Poppenreuth im Zweikampf mit Michael Kögler vom TSV Bindlach. Die Poppenreuther streben unaufhaltsam der Meisterschaft in der Bezirksliga Oberfranken Ost entgegen. Gegen Neudrossenfeld II soll der nächste Heimsieg her. Bild: hho

Die Terminhatz des Fußball-Bezirksligisten SV Poppenreuth (1./63 Punkte) geht weiter. Nach dem siegreichen Doppelspieltag steht heute um 18.30 Uhr das Nachholspiel gegen den TSV Neudrossenfeld II (7./46) auf dem Spielplan. Mit 0:6 verloren die Stiftländer das Hinspiel, eine Revanche ist fällig.

Poppenreuth. (kap) Rückblickend auf die letzten beiden Spiele gibt es für SV-Trainer Miloslav Janovsky keinen Grund zur Kritik. "Beim 5:0 gegen Bayreuth hat uns sicher der frühe Platzverweis des Gästetorwarts in die Karten gespielt. In Regnitzlosau zeigte meine Mannschaft trotz des Rückstands eine tolle Moral und gewann verdient 3:2." In der mittlerweile dritten englischen Woche setzt Janovsky weiter auf die Heimstärke. Er will die Serie von elf Siegen und drei Remis in 14 Spielen fortsetzen.

Da kommt der TSV Neudrossenfeld II scheinbar gerade recht. Nur drei Siege und sechs Punkteteilungen gelangen der Bayernliga-Reserve auf des Gegner Platz. Aber Vorsicht: Nicht vergessen hat der Tabellenführer die saftige 0:6-Abfuhr aus der Hinrunde. Deshalb benötigt der SV-Coach keine extra Worte zur Motivation. "Meine Spieler wollen sich unbedingt für diese Schmach rehabilitieren. Allerdings werden die Gäste mit Sicherheit erneut auf einige Akteure aus dem Bayernliga-Kader zurückgreifen. Auf uns kommt eine äußerst schwierige Aufgabe zu."

Trotz sieben Zähler Vorsprung bei noch fünf ausstehenden Spielen lässt sich Janovsky zum Thema Meisterschaft nicht aus der Reserve locken. Dabei macht der Tscheche eine ganz einfache Rechnung auf. "Wir benötigen noch drei Siege, um den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SV zu feiern. Meisterschaft und Landesliga-Aufstieg wären das passende Geschenk zum 60. Vereinsjubiläum." Aber noch stehen schwere Aufgaben bevor. "Erst wenn rein rechnerisch nichts mehr passieren kann, knallen die Sektkorken", hält sich auch SV-Spielleiter Reinhard Glatz zurück.

SV Poppenreuth: Sourek, Hostalek, Janovsky, Nickl, Topcu, Komberec, Jankovsky, Peroutka, Yazici, Veleman, Tomusko, Fiterer, Hanys, Sladecek, Sikora, Werner.
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