Dagegen wollen die Sternsinger etwas unternehmen
Jedes vierte Kind auf der Welt hungert

Sternsinger helfen sich auch gegenseitig. So bekamen (von links) Meike Diertl und Marina Brütting aus der Pfarrei Auerbach Unterstützung von Antonia Dümler aus dem Ortsteil Leiten, Pfarrei Gunzendorf. Sie sprang für eine kranke Kollegin ein und zog zwei Tage lang mit durch die Rosenhofsiedlung. Bild: cs
"Segen bringen, Segen sein" wollen die Sternsinger. Unter dem Motto "Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!" stand ihre Aktion dieses Mal.

Den Entsendungsgottesdienst in der Pfarrkirche feierte Pater Frank Schwegler. Anschließend zogen die Gruppen von Haus zu Haus durch Auerbach und das Umland. Begleitet wurden die Mädchen und Jungen dabei von ehrenamtlichen Helfern aus der Pfarrei.

Mangel- und Unterernährung bereiten in vielen Ländern der Welt große Sorgen. Daran leidet jedes dritte Kind auf den Philippinen. Weltweit bekommt jedes vierte Kind nicht genug zu essen, oder es ist einseitig ernährt. Daraus resultieren gravierende Folgen: Die betroffenen Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten.

Überwiegend fanden die Sternsinger in Auerbach offene Türen und Herzen vor. Viele Menschen freuten sich schon auf den Besuch der Jugendlichen und hörten ihnen gerne bei Gedichten und Liedern zu. Nur einzelne Leute schlugen ihnen mit den Worten "Wir wollen das nicht" die Tür vor der Nase zu.
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