Damen der HSG Naabtal 33:31 bei HG Amberg
Festung gestürmt

Schwandorf. Das Derby zwischen der HG Amberg und der HSG Naabtal war geprägt von schönen Toren, tollen Paraden und einem Spiel mit offenem Visier. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen oder Vorteile erspielen. Da die Abwehrzentren beider Teams schnell verschoben und wenig Lücken für ein Durchkommen ließen, kam man über die Außenpositionen regelmäßig zum Torwurf. Amberg stellte sich schneller auf diese Gegebenheiten ein und legte ab dem 7:7 mit fünf Toren in Folge zum 12:7 vor. Trainer Christian Deml nahm eine Auszeit, unterband somit den Lauf der Amberger und stellte das HSG-Team auf die neue Situation ein. Die Folge war, dass große Lücken in der HG-Abwehr gerissen wurden, die dann über die Kreisläuferin oder die Außenspielerinnen konsequent ausgenutzt wurden. So führte die HSG zur Pause mit 16:15.

In der Anfangsphase nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Teams und die Führung wechselte bis zum 22:22 ständig. Dann schienen die Kräfte der Vilsstädterinnen langsam nachzulassen, was sich die Gäste zunutze machten und zehn Minuten vor dem Schlusspfiff mit 28:25 einen vorentscheidenden Vorsprung schafften. Amberg versuchte in der Schlussphase noch mit einer kurzen Deckung auf die Rückraumachse der HSG das Spiel herumzureißen. Doch auch darauf wussten die Naabtalerinnen eine Antwort und vergrößerten den Vorsprung auf 32:28. Mit diesem Vorsprung war die Messe gelesen und die Festung Amberg mit 33:31 eingenommen.

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel blickt die HSG Naabtal auf eine bisher optimale Saison zurück und kann es selbst nicht richtig begreifen, dass sie ganz vorne steht.
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