Damen und Herren der SG Nordoberpfalz wollen sich in der Landesliga behaupten
Kampf um den Klassenerhalt

Tirschenreuth. (rbg) Auch in diesem Jahr stehen die deutschen Mannschaftsmeisterschaften für die Aktiven des Tirschenreuther Schwimm-Clubs im Zeichen des Abstiegskampfes. Zusammen mit dem Partnerverein SV 08 Auerbach gehört man seit mittlerweile fast 20 Jahren bei den Damen und Herren der Landesliga und damit der zweithöchsten Klasse in Bayern an. Am Sonntag, 8. Februar, muss sich zeigen, ob das auch künftig so sein wird.

Bei einem Fernwettkampf ermitteln die jeweils 20 Damen- und Herrenteams der bayernweit eingleisigen Landesliga in den Hallenbädern von Nürnberg, Weiden und Auerbach die Aufsteiger in die Bayernliga sowie die Absteiger in die Bezirksligen. Die Akteure der SG Nordoberpfalz hoffen auf den Heimvorteil. Im Auerbacher Hallenbad treffen die Damen auf die Mannschaften der SSG Erlangen, SV Delphin Herzogenaurach und TSV Erding, während sich die Herren mit der SSG Erlangen, dem SV Bayreuth und dem SSKC Poseidon Aschaffenburg auseinandersetzen müssen.

"Vor allem bei den Damen dürfte es sehr eng werden", sieht TSC-Trainer German Helgert den Tatsachen realistisch ins Auge. "Hier fehlen uns im neunköpfigen Team ein oder zwei erfahrene Hochkaräter in Top-Form", so Helgert, der seitens des TSC mit Julia Walter, Melissa Zölch und Kathrin Bachmeier drei zwar sehr kampfstarke, aber ebenso junge Damen in die Formation der Schwimmgemeinschaft beisteuert.

Erfahrenes TSC-Quartett

Während bei den Damen der SV 08 Auerbach die erfahreneren Schwimmerinnen einbringt, sieht es bei den Herren genau umgekehrt aus: Mit Tim Schmalzreich, Florian Sammüller, Lukas Bachmeier und Andreas Gradl stellt hier der TSC das Grundgerüst der siebenköpfigen Formation. Das Quartett verfügt über hinreichend Routine, wobei auf jedem von ihnen ein besonderes Maß an Verantwortung lastet. Tim Schmalzreich sollte auf den kurzen Freistilstrecken sowie den 200 m Schmettern für ein sattes Punktepolster sorgen. Mittel- und Langstreckenspezialist Florian Sammüller deckt mit insgesamt 2500 Wettkampfmetern die langen Freistil- und Lagenstrecken ab, während Andreas Gradl als Kurzstreckler die 50- und 100-m-Rennen angeht und Lukas Bachmeier neben den beiden Brustdisziplinen die technisch anspruchsvollen 200 und 400 m Lagen auf dem Programm stehen hat.

Jeweils mindestens zwei Damen- und Herrenteams müssen nach Abschluss der Wettkämpfe zurück in die Bezirksliga - die SG Nordoberpfalz wird auch heuer alles daransetzen, nicht zu diesen Mannschaften zu zählen.
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