Damit sich Flüchtlinge und Einheimische kennen lernen
Begegnung im Café

Susanne Götte und Stefan Falter hoffen, dass sich das Begegnungscafé füllt. Bild: Völkl
Wernberg-Köblitz. (cv) Die Einladung wurde ins Arabische übersetzt: Am Freitag, 4. Dezember, öffnet erstmals das von der evangelischen Kirchengemeinde ins Leben gerufene Begegnungscafé. Initiiert wird es von Susanne Götte, Akiko Pischulti und Lisa Kick. Die drei Frauen haben damit einen Ort geschaffen, an dem Flüchtlinge und Einheimische zwanglos zusammentreffen können. Zunächst sind drei Nachmittage geplant: Freitag, der 4., 11. und 18. Dezember jeweils von 16 bis 18 Uhr im Gemeindesaal. Er befindet sich neben der evangelischen Kirche in der Böhmerwaldstraße 22 in Unterköblitz. Brettspiele, Karten spielen, reden und bei Tee oder Kaffee andere Menschen kennenlernen: Dieses Angebot richtet sich an Erwachsene und Kinder, an Einheimische und Flüchtlinge, an Jung und Alt. Ziel ist, "einfach ins Gespräch zu kommen", so Susanne Götte.

Vor kurzem hat auch der Helferkreis wieder getagt. Stefan Falter, Leiter der Marktverwaltung, freut sich, dass der Kreis derjenigen, welche die 52 Flüchtlinge im Alltag, bei Behördengängen und Arztbesuchen begleiten, auf 30 angewachsen ist. Inzwischen ist auch die Vernetzung besser. Es gibt "Kümmerer" für die Flüchtlinge, die in Wohnungen in der Weidener Straße, in der Bergstraße und im Weiherner Weg untergebracht sind. Für die am Franzosengraben wohnenden Asylbewerber wird noch ein Ansprechpartner gesucht. Froh wäre Falter, wenn die Hilfe auf zusätzliche Schultern verteilt werden könnte. Im Januar plant er einen Infoabend, in dem von kompetenter Seite Fragen rund um das Thema Asyl beantwortet werden.
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