Danke und Vergelt's Gott

Für sein zehnjähriges Wirken in Grafenwöhr bedankte sich der Pfarrgemeinderatssprecher Stephan Wolf (links) bei Stadtpfarrer Bernhard Müller (Mitte). Mit auf dem Bild sind Doris Bernhardt (von rechts), Pfarrer Hartmut Klausfelder und Ruhestandspfarrer Wolfgang Traßl (Zweiter von links). Bilder: rgr (2)

Ein Dankeschön, Vergelt's Gott und eine Ökumene-Stola gab es vom Pfarrgemeinderat, von der evangelischen Gemeinde und der Stadt. Sie dankten Pfarrer Bernhard Müller für sein zehnjähriges Wirken.

Grafenwöhr/Pressath. (rgr) Die ökumenische Zusammenarbeit vor Ort liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb wählte der Pfarrgemeinderat den ökumenischen Schöpfungstag, um sich bei Stadtpfarrer Bernhard Müller zu seinem zehnjährigen Wirken in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit zu bedanken.

Auch im Namen des Kaplans, der Ruhestansgeistlichen und aller kirchlichen Gremien, Verbände und Gruppierungen drückte Pfarrgemeinderatssprecher Stephan Wolf sein "Vergelt's Gott" für die gemeinsame Zeit aus. "Wir sind dankbar für die vielen feierlichen Gottesdienste und Ihrem Mitwirken im Gemeindeleben. Sie geben ein lebendiges Glaubenszeugnis im seelsorglichen Einsatz für Jung und Alt", sagte Wolf.

Viel erreicht

Gut sei die Balance des Pfarrers zwischen bewährten Traditionen und Neuerungen. Vieles konnte in den vergangenen zehn Jahren auf den Weg gebracht und umgesetzt werden. Der Pfarrgemeinderatssprecher nannte dabei die Integrierung der Kirchenfiliale Hütten seit 2009, Renovierungen, Erweiterung der Kindergärten und der Caritas sowie ganz aktuell die Unterkunft für Flüchtlinge. Einzelne Gruppen erhielten genügend Freiraum für eigene Ideen, wie beispielsweise die Jugendgruppe "Sin falta" oder die Gestaltung der Feierlichkeiten zu 50 Jahre Kirche.

Als Zeichen des Dankes überreichte Doris Bernhardt dem Pfarrer eine neue Stola. Um den Bezug zur Ökumene zu zeigen, ziert neben einer Weizenähre das Ökumene-Symbol die handgestickte Stola. Dritter Bürgermeister Udo Greim sprach seinen Dank im Namen der Stadt sowie der evangelischen Gemeinde aus. Während der vergangenen zehn Jahre wurde unter anderem der "Kulturhügel" gebaut und auch die Friedhofsmauer erneuert. Greim bedankte sich mit jeweils fünf Flaschen Wein.

Lied zum Dank

Die Wertschätzung wurde mit dem "Danke"-Lied von einem riesigen Chor ausgedrückt. Mit dem Chor "New Voices" sangen die Vertreter der kirchlichen Gruppen: "Danke für Pfarrer Bernhard Müller, danke für diesen frommen Mann. Danke, dass er die Grafenwöhrer Kirche leiten kann. Danke für viele Faschingsreime, für viele schöne Reisen, für jede Pfarrwallfahrt, danke, dem Mann der Ökumene, danke für viele Helferfeste, danke dass Sie in jedem Falle stehen noch bereit ..."
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