Darauf ein Prösterchen: Privatdetektiv John Stanky ermittelt in der Sängerhalle

Darauf ein Prösterchen: Privatdetektiv John Stanky ermittelt in der Sängerhalle (neh) Privat arbeiten sie in den unterschiedlichsten Berufen. Doch am Samstag wurden die neun Darsteller der Theatergruppe Hartmannshof zu Künstlern, die es einmal mehr verstanden, ihr Publikum zu begeistern. Nach einer schöpferischen Pause führten die Hobbyschauspieler in der ausverkauften Sängerhalle die Kriminalkomödie "John Stanky, Privatdetektiv: Pleite passè" von Andreas Kroll auf. Das amüsante Bühnenstück spielt im Ch
Privat arbeiten sie in den unterschiedlichsten Berufen. Doch am Samstag wurden die neun Darsteller der Theatergruppe Hartmannshof zu Künstlern, die es einmal mehr verstanden, ihr Publikum zu begeistern. Nach einer schöpferischen Pause führten die Hobbyschauspieler in der ausverkauften Sängerhalle die Kriminalkomödie "John Stanky, Privatdetektiv: Pleite passè" von Andreas Kroll auf. Das amüsante Bühnenstück spielt im Chicago der 1930er-Jahre. Ein finanziell abgewirtschafteter und dem Alkohol zugeneigter Privatdetektiv (Darsteller Florian Pürner) erhält mehr versehentlich den Auftrag seines Lebens. Einer schon etwas älteren, aber dennoch sehr energischen Lady (Verena Maier) aus der High-Society geht ein Erpresserbrief zu. Ihre Enkelin (Tatjana Niebler) engagiert den Privatschnüffler und arbeitet mit ihm zusammen an der Klärung des mysteriösen Falles. Bei einer Zusammenkunft der reichen Unternehmerfamilie zu einem festlichen Dinner (Bild), zu dem auch Schwester, Tante und Onkel (Lea Herbst, Patrizia Moratti, Maximilian Spieß) anreisen, kommen dann - sehr amüsant und lebensnah dargestellt - so manche Ereignisse aus der Vergangenheit zur Sprache, die so gar nicht zu einer ehrenwerten Familie passen. Obwohl auch zwei Handfeuerwaffen im Spiel sind, setzt letztendlich die etwas verwirrte Tante den Täter mit einem gezielten Stockschlag außer Gefecht. Auch die Bediensteten - Butler Alfred (Armin Mertel), Sekretärin Olivia (Andrea Maier) und Haushälterin (Anna Vogel Roa) - bringen das Publikum zum Schmunzeln. Armin Mertel war Schauspieler und Regisseur in Personalunion. Für Maske und Bühnentechnik waren Birgit Schmalzl, Astrid Böhm und Harald Ringer zuständig. Mit einer sehr gelungenen Aufführung zeigte die Hartmannshofer Theatergruppe, dass es nicht immer das klassische Bauernstück sein muss. Ob Großeltern mit den Enkelkindern, Jugendliche oder mittleres Alter, alle applaudierten langanhaltend. Noch zwei weitere Aufführungen (Samstag und Sonntag, 14. und 15. März) sind angesetzt. Bild: neh
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13790)Hartmannshof (354)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.