Das Christsein im Alltag leben

Seit 60 Jahren halten sie der Marianischen Männerkongregation ihrer Pfarrei die Treue. Von links: Stellvertretender Obmann Josef Schmalzbauer, die Jubilare Josef Schaller, Rupert Auer, Georg Knaus, Ludwig Kellermeier, Obmann Georg Schmalzbauer und Pfarrer Andrzej Slowik. Bild: hmx

Achtung der Freiheit und Würde des Menschen, Fortschritt und Frieden, Gerechtigkeit und Liebe in der Welt - diese hehren Ziele verfolgt die Marianische Männerkongregation. Geehrt wurden jetzt die Mitglieder, die seit 60 Jahren dabei sind.

Gegründet wurde die christliche Gemeinschaft der Pfarrei Dietldorf 1913. Seit 60 Jahren zählen sie dazu: In den vergangenen Tagen wurden Rupert Auer, Josef Schaller und Ludwig Kellermeier aus Emhof, sowie Baptist Fischer aus Schmidmühlen, Georg Knaus aus Dietldorf und Rupert Bäuml aus Plattenhof für ihre Treue zu dieser kirchlichen Vereinigung geehrt. Pfarrer Andrzej Slowik würdigte die Mitglieder beim Dankgottesdienst in der Filialkirche St. Jakobus in Emhof. Vonseiten der Marianischen Männerkongregation bedankten sich die Obmänner Georg Schmalzbauer und Josef Schmalzbauer bei den treuen Mitgliedern, die seinerzeit von Pfarrer Franz Xaver Schmid in den Kreis der Sodalen aufgenommen worden sind.

Im Jahr 1913 wurde die Marianische Männerkongregation mit 173 Sodalen vom damaligen Pfarrer Ignaz Stauber ins Leben gerufen. Im Jahr 1977 schaffte sich die Sodalen-Gemeinschaft unter Pfarrer Hans Kiener und Obmann Jakob Lautenschlager ein eigenes Banner an. In den Jahren 1985 und 1993 tagte sogar der Bezirkskonvent in der Pfarrei Dietldorf. Derzeit sind es 61 Sodalen die treu zur Marianischen Männerkongregation stehen. Geleitet wird der Zusammenschluss von Georg Schmalzbauer aus Lanzenried und Josef Schmalzbauer aus Hirschberg. Der derzeitige Pfarrer Andrzej Slowik unterstützt sie bei der Arbeit.

In der Kongregation geht es um eine echte christliche Lebenshaltung. Die Grundsätze sind daher im Geist des Evangeliums zu verstehen. Sie wollen sich mit dem ganze Volke Gottes für Achtung der Freiheit und Würde des Menschen sowie für Fortschritt und Frieden, Gerechtigkeit und Liebe in der Welt einsetzen.

In gemeinsamen Gesprächen und Aktionen versuchen die Sodalen Auftrag und Dienst im persönlichen Lebensbereich zu erkennen und sich der tätigen Mitverantwortung für die menschliche Gesellschaft und damit allen Nöten der Zeit zu stellen.
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