Das Gaißacher Waaghäuschen

1957 schaffte sich die Dorfgemeinschaft Gaißach eine Viehwaage an. Sie wurde aus einer Ablösesumme von einem Grundstück im Truppenübungsplatz bezahlt, das 1938 übernommen, aber erst 1957 ausbezahlt wurde. Zuerst stand die Waage im Stadel der Familie Pirner (Bouber). Dann entschloss sich die Dorfgemeinschaft, ein Häuschen zu errichten. Es wurde 1958 auf dem Gemeindeanger vom Königsteiner Baugeschäft Zintl erstellt. Im Inneren ist der Boden tiefer gelegt und die Waage versenkt, damit das Vieh ebenerdig darauf treten kann. Vergangenes Jahr baute die Dorfgemeinschaft neben dem Häuschen Steinbänke für einen Treffpunkt. Er erfreut sich seitdem großer Beliebtheit und hat sich tatsächlich zu einem Zentralisationspunkt für die Gaißacher entwickelt. Mit Stromanschluss und Licht wäre er noch besser nutzbar, meinen die Dorfbewohner. (wku)
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