Das große Aufatmen

Norbert Lindner (Vierter von links) ist neuer Abteilungsleiter der Brucker Fußballer. Bild: hbr

Die wochenlange Ungewissheit hat ein Ende. Das "Horrorszenario Auflösung" ist vom Tisch. Bei den Fußballern der Spielvereinigung geht es mit einem neuen Chef weiter.

Im zweiten Anlauf fanden die Fußballer der Spielvereinigung Bruck einen neuen Leiter. Nachdem die Neuwahl vor vier Wochen ergebnislos abgebrochen werden musste, wurde von den Verantwortlichen hinter den Kulissen akribisch gearbeitet, um einen Nachfolger für den bisherigen Spartenleiter Georg Ettl zu finden.

Einstimmiges Votum

Schon vor Wochenfrist sickerte das Gerücht durch, dass der frühere stellvertretende Abteilungsleiter Norbert Lindner das vakante Amt übernehmen wolle. Als Lindner dann am Freitagabend zur außerordentlichen Mitgliederversammlung ins Sportheim kam, atmeten die rund 40 Mitglieder hörbar auf. Scheinbar war die Situation den Meisten doch mehr an die Nieren gegangen, als man vermutet hätte. Der kommissarische Spartenleiter Markus Glück trat ebenfalls mit sichtlicher Erleichterung ans Rednerpult und dankte zunächst dem Vorsitzenden Günther Michl für sein Engagement, um eine adäquate Nachfolgeregelung zu finden. Er sprach von sehr anstrengenden Wochen, in denen eine "gute Lösung" gefunden worden sei. Die anschließende Neuwahl war dann reine Formsache. Norbert Lindner erhielt das einstimmige Votum der Vollversammlung. Der entschuldigte Günther Adolphi wurde zu seinem Stellvertreter bestimmt. Die weiteren Mitglieder der Vorstandschaft standen bereits nach dem ersten Wahlgang vor vier Wochen fest. Für den bisherigen Beisitzer Günther Adolphi rückte Sepp Blüml ins Gremium nach.

Norbert Lindner meinte in seiner Antrittsrede, das engagierte Bemühen um seine Person und die unbedingte Zusage zur Teamarbeit aller Verantwortlichen habe ihn, trotz anfänglicher Absage, letztlich doch bewogen, das Amt zu übernehmen. Hinzu gekommen sei die Sympathie für die Abteilung. Ihm sei die Schwere dieses Postens bewusst, so der Sprecher. Daher seien viele Hände nötig, um die Last zu schultern. Er forderte von den Anwesenden, dass jeder seinen Beitrag dazu leisten müsse. Da Norbert Lindner bis Saisonende bei einem anderen Verein im Wort steht, wird Markus Glück die Geschäfte bei der Fußballabteilung bis Pfingsten weiterhin kommissarisch führen.
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