Das große Plus der Helfer vor Ort - Förderverein hat sich formiert
Kurze Wege zum Patienten

Im Januar fand sich ein Förderkreis der Helfer vor Ort in den Gemeinden Birgland und Illschwang zusammen. Jetzt erkannte ihn das Registergericht Amberg als eingetragenen Verein an.

Helfer vor Ort sind Ehrenamtliche aus verschiedenen Gliederungen des Roten Kreuzes. Bei Notfällen werden sie parallel zum Rettungsdienst alarmiert. Dank kurzer Anfahrtswege und ihrer Ortskenntnis erreichen sie den Patienten in der Regel schneller. Sie leisten dann Erste Hilfe, geben der Integrierten Leitstelle eine Lagemeldung und unterstützen den Rettungsdienst bei seinen Maßnahmen.

Eine Grundausstattung bekommt die Gruppe vom Bayerischen Roten Kreuz. Sinnvolle Ergänzungen dazu und Fortbildungen soll der Förderverein ermöglichen. "Ziel ist es, dass jeder Helfer einen Notfallrucksack und einen Defibrillator im Auto hat", erklärt der Vorsitzende Thomas Renner. Dann könne immer genau der Helfer losgeschickt werden, der am nächsten zur Einsatzstelle wohnt - ob im Birgland oder in Illschwang. Die eingesparten Minuten kommen dem Patienten zugute, der dadurch schneller versorgt werden kann.

Die Gründungsmitglieder wählten bereits im Januar einen Vorstand, den Thomas Renner aus Schwend und Max Herbst aus Illschwang als Vorsitzende anführen. Lukas Stollner aus Aicha wurde zum Schriftführer gewählt; Sebastian Söhnlein aus Aicha kümmert sich um die Finanzen des neuen Vereins.

"Die positive Resonanz aus der Bevölkerung hat uns sehr gefreut", sagt Max Herbst. Mehr als 50 Beitritte zeigten, dass das Engagement in den beiden Gemeinden gesehen und gewürdigt wird. Für Bürger, die diesem Beispiel folgen möchten, werden Flyer in der Raiffeisenbank, bei den Feuerwehren und den Gemeinden ausgelegt. Eine Facebook-Seite "HVO Birgland" ist schon eingerichtet, und die Homepage folgt in Kürze.
Weitere Beiträge zu den Themen: Schwend (670)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.