Das Gutachten

Geplanter Umfang

Sichtung und Auswertung der bisherigen Studien und Maßnahmen zu Wasserqualität und Algenblüte am Eixendorfer See.

Recherche, ob in den vergangenen Jahren (ab ca. Jahr 2000) Maßnahmen an vergleichbaren europäischen Gewässern mit ähnlicher Problematik erfolgreich umgesetzt wurden.

Darstellung von etablierten Maßnahmen aus dem Bereich der Seen-Therapie im Hinblick auf Einsatzmöglichkeiten im Eixendorfer See. Darstellung weiterer, innovativer Maßnahmen mit Vor- und Nachteilen, Aufwand und Erfolgsaussichten (und Risikoabschätzung).

Geprüft werden drei Vorschläge aus den betroffenen Gemeinden Neunburg und Rötz: Vorschlag 1 - Entnahmeturm/Schwimmwassertrichter unmittelbar oberhalb der Hauptsperre zum Absaugen/Ausschwemmen der Algen. Vorschlag 2 - zeitlich (Sommermonate) und räumlich (Badestellen) begrenzte Reduktion der Algenblüten. Vorschlag 3 - Bau einer weiteren Vorsperre.

Auch eine Änderung der Speicherbewirtschaftung ist auf dem Prüfstand.

Daten als Basis

Für die Erstellung des Gutachtens ist eine Analyse langjähriger Datenreihen zur Gewässerchemie und -biologie vorgesehen. Dabei sollen auch Aussagen zum Einfluss des Speichers (z.B. Frachten, Temperatur, etc.) auf die Schwarzach unterhalb des Speichers abgeleitet werden.

Mit der Aufnahme von Temperatur-Tiefenprofilen sollen die Schitungsverhältnisse im Stausee ermittelt werden. Untersucht wird auch die Auswirkung eines beweglichen Kraftwerks an der Vorsperre. (mp)
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