Das Herz soll aufgehen

"ER" stand im Mittelpunkt: Der Evangelische Freundeskreis Hof bei seinem Auftritt in Speichersdorf. Bild: hia

Chorgesang, Instrumentalmusik, Monologe, Filmsequenzen und Bilder: Mit "ER" bot der Evangelische Freundeskreis Hof ein Mulitmedia-Schauspiel zur Verkündigung des Lebens Jesu Christi in der Speichersdorfer Dreifaltigkeitskirche.

Der Applaus war nach der eineinhalbstündigen Aufführung das sichtbare Zeichen, wie sehr sich das Publikum angesprochen fühlte. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Horn war überrascht, dass über 400 Zuhörer von Brand bis Grafenwöhr, von Erbendorf bis Pegnitz in die Dreifaltigkeitskirche gekommen waren. "Wenn das jeden Sonntag so wäre", kommentierte Horn.

Moderne Technik und die Darbietung des 26-köpfigen Chores unter Leitung von Heidrun Seiferth fesselte das Publikum. Mit dem fröhlichen Lobgesang zu Ehren Jesus Christus "Er ist der Ursprung unseres Lebens - unser Ziel in Ewigkeit" eröffnete der gemischte Chor das spirituelle Konzert. Die 15 Frauen und neun Männer und die fünfköpfige Band stellten die wichtigsten Stationen des Lebens, Wirkens und Leidens Jesu dar. Durch einen Mix aus Rock, Pop und Klassik, begleitet von Ausschnitten aus dem Film "Jesus" wurden die Zuhörer mitgenommen auf eine Reise durch die Schlüsselszenen des Lebens Jesu: Geburt, Wunder, Begegnungen mit Ausgestoßenen, Sündern und Geknechteten - der Verrat durch Judas und der Tod am Kreuz.

Dazu gab es passenden Chorgesang mit instrumentaler Begleitung sowie Solos und Duette von Annika Kaiser, Michel Kühl, Volker Kessler und Julia Schmidt. Musikalische Höhepunkte waren Kreuzigung und anschließende Auferstehung. Tiefe Trauer im Kontrast zur Glückseligkeit der frohen Botschaft.

Heidrun Seiferth betonte am Ende, dass das musikalische Porträt kein Requiem, keine Messe für Verstorbene darstelle, sondern eine Huldigung Jesu Christi. Ziel des Abends sei, dass den Menschen die Herzen aufgehen für Jesus Christus. "Ich wünsche mir, dass Sie das, was Sie gesehen und gehört haben, nicht vergessen", gab sie den Zuhörern mit auf den Weg.
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