Das Kreuz an der richtigen Stelle setzen

Am fünften Prozesstag fand auch endlich der Zeuge Julian T. den Weg zum Amtsgericht in Weiden. Der Rumäne, in dessen Wohnzimmer die "Wahlhilfe" stattfand, lebt inzwischen in Spanien und kam den vorherigen Ladungen nicht nach. Er sagte aus, dass die Briefwahlunterlagen per Post kamen und der Angeklagte ihm verbot, diese zu öffnen. Das übernahm der 65-jährige Stadtratskandidat der Linken persönlich. Anschließend zeigte er Julian T., dessen Frau sowie deren Eltern, wo sie ihr Kreuz zu machen hätten. Der Angeklagte verschloss die Kuverts und nahm sie mit. Nach seiner Aussage bei der Polizei, hätte der Angeklagte jegliche Unterstützung der Rumänen eingestellt. (fle)
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