Das Kreuz mit der Treppe

Die Treppe am Fuchsberg bietet ein tristes Bild. Da die Sanierung dieses Jahr ausfiel, richtet die Gemeinde den Weg provisorisch her. Bild: war

Gute Nachricht für die Nutzer des Fußgängerweges am Fuchsberg. Nachdem die Stützmauern gesichert sind, richtet der Bauhof die Treppe nun provisorisch her. "Aber Benutzung auf eigene Gefahr", kündigte Bürgermeister Rudolf Götz an. Er hätte die Maßnahme gern ein Jahr eher gehabt und hadert mit der Dorferneuerung.

"Wenn es so weiter geht, verlieren wir noch mehr Zeit", kritisiert Götz das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) und das Planungsbüro. Beide hätten ihn immer nur vertröstet. "Einer schiebt die Schuld auf den anderen." So seien Ausschreibungen überfällig, weil das Ingenieurbüro noch keine Aufträge erhalten habe. "Ich habe mich beim Vorgesetzten des Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft beschwert und warte ab, was jetzt passiert."

Viele Rohrbrüche

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Wasserrohrbrüche, etwa in der Lindenstraße, am Eichenweg, auf der Straße Richtung Röthenbach, auf Höhe des Hochbehälters und höchstwahrscheinlich auch in der Waldstraße. Grund dafür waren marode oder falsch verlegte Rohre. Für den Defekt am Marktbrunnen ist ein Kabelschaden verantwortlich. Eine Kommunikationslücke zwischen Landratsamt, Verwaltungsgemeinschaft und Rathaus war die Ursache, dass die Fahrzeughalter aus dem Ort nicht oder erst verspätet über den TÜV am 5. Oktober informiert wurden. "Die Meldung lag uns nicht rechtzeitig vor", bedauerte Götz. Auf Rückfrage von Hermann Prechtl bestätigte das Gemeindeoberhaupt, dass die Ausschreibung für den Breitbandausbau derzeit läuft. Es lägen auch schon zwei konkrete Angebote vor, ein weiteres soll folgen, so dass bis zum Jahresende eine Entscheidung zu treffen sei.

Für die vier Ortsbrücken sind die Hauptprüfungen im sechsjährigen Turnus fällig. Für die Eichelbachbrücken in der Weidener Straße, an der Kläranlage und in Richtung Röthenbach sowie die Brücke in Röthenbach am Weiherablauf lagen Angebote vor. Die Preise bewegten sich zwischen rund 2700 Euro und 5500 Euro. Die Vergabe erfolgte nichtöffentlich.

Für die Kostenerstattung der Feuerwehr gilt ab 1. Januar 2016 die neue Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags. Die Veränderungen beziehen sich auf die darin ausgewiesenen Stundensätze und werden von 15 auf 24 Euro angehoben. Hilfeleistung für Mensch und Tier bleiben nach wie vor kostenlos.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kohlberg (1535)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.