Das letzte Stück Holz entscheidet

Stefan Widder gelang es, mit der Armbrust das letzte Stückchen Holz vom Vogelbaum zu holen. Damit sicherte er sich den Königstitel. Im Bild von links Zweiter Bürgermeister Alexander Werner, Alexander Kurz, Tobias Irlbacher, Jugendkönig Stephan Lorenz, Schützenkönig Stefan Widder und Gildenmeister Georg Rebl. Bild: hfz

Wer beim Adler das letzte Stückchen Holz herunterholt, dem gebührt die Königsehre. Bei optimalen Wettkampfbedingungen ermittelten zahlreiche Schützen unterm Vogelbaum die neuen Würdenträger der Armbrustschützengilde.

Wernberg-Köblitz. Beim Königsschießen der Armbrustschützengilde gilt es einen Holzadler, der auf einem rund 30 Meter hohen Mast (Vogelbaum) befestigt ist, mit der Armbrust stückchenweise herunter zu schießen. Tags darauf wurde dann ein weiterer Adler aufgezogen, denn für das Hauptschießen ist das erzielte Gesamtgewicht der Holzstücke wichtig. Wer beim ersten Adler, der am Samstag ausgeschossen wurde, das letzte Stückchen Holz herunterholt, dem gebührt die Königsehre.

Hart umkämpft

Der Titel, aber auch die Platzierungen im Hauptschießen, waren diesmal hart umkämpft. Am Ende gelang es Stefan Widder, sich die Königswürde zu sichern. Ritter wurde Georg Rebl. Bei der Jugend zeigte sich Stephan Lorenz treffsicher und gewann das Jugendkönigsschießen. Ihm zur Seite steht als Jugend-Ritter nun Alexander Kurz. Nach dem Königsmahl gab Gildenmeister Georg Rebl offiziell den neuen "Regenten" bekannt und überreichte die begehrte Kette. Zweiter Bürgermeister Werner übergab den von ihm gespendeten Königspokal. Am nächsten Morgen folgte das Königsfrühstück: Die Kostümgruppe holte Stefan Widder standesgemäß von zuhause ab und geleitete ihn ins Schützenheim. Am Nachmittag ging es mit dem zweiten Teil des Hauptschießens weiter. Dabei wird auch die Schützenliesl ermittelt.

Platzierung und Prämie

25 Teilnehmer kämpften um den Sieg. Den ersten Platz sicherte sich Josef Kurzwart mit 3660 Gramm Holz sowie einer Prämie vor Thomas Jenke mit einer Prämie und 3510 Gramm. Dritte wurden Hans-Erich Jenke und Georg Rebl jeweils mit 3170 Gramm, gefolgt von Stefan Widder mit 2460 Gramm und ebenfalls einer Prämie.

Prämien errangen außerdem Klaus Lunz, Rainer Achhammer und Jonathan Schmid. Thea Schmid, die Frau mit dem meisten Holz (640 Gramm), errang den Titel der Schützenliesl.
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